Wie viel 2013 steckt in 2014?

Posted: Januar 20th, 2014 | Author: | Filed under: nugg.ad, Targeting | Tags: , , , , , , , , , , | No Comments »

Was war 2013 wichtig?

Programmatic:

2012 bereits groß angekündigt, nahm die Automatisierung der Branche fast schon revolutionsartige Züge an. Diesem Trend geschuldet, haben wir unsere Programmatic Premium Solutions entwickelt. Kurz nach der Veröffentlichung wurde die Lösung dann auch erstmals erfolgreich mit dem französischen Publisher Netzwerk La Place Media in der Praxis angewandt. Auch erste vielversprechende Kampagnen wurden durchgeführt und zeigen, dass Programmatic nicht bloß buzzword, sondern eine vielversprechende Zukunfts-Technologie werden kann.

Mobile:

Ob Smartphone, Tablet oder Mini Tablet – ob iOS oder Android: das Thema Mobile Advertising ist 2013 im Mainstream angekommen. Immer mehr Vermarkter setzen neben Desktop-Lösungen verstärkt auf mobile Werbung. nugg.ad setzt hierfür seit Anfang 2013 Mobile Targeting-Lösungen ein. Kunden wie Axel Springer Media Impact oder BBC Worldwide zeigen, dass eine effiziente Zielgruppenadressierung auf mobilen Endgeräten nicht nur möglich und innovativ, sondern vor allem auch zukünftig praktikabel sein wird.

Branding Standards:

Lange war unklar, welche Erfolgsmessung man im Branding-Bereich anlegen soll und wie man die Online-Werbewirkung nachweisbar machen und einordnen kann. Deshalb freuen wir uns in diesem Jahr umso mehr über die Gründung des Brand Advertising Committee (BAC) des IAB Europe, in dem sich auch nugg.ad CEO Karim H. Attia seit Mai als Vorsitzender engagiert. Welche Aufgaben das BAC im Konkreten hat, könnt ihr hier nachlesen.

Datenschutz:

Datenschutz war 2013 in aller Munde. Der NSA-Skandal hat die Menschen und speziell die digitale Branche bewegt. Wie wichtig hier Transparenz und Selbstregulierung sind, zeigt die Einführung des europäischen Datenschutz-Gütesiegels „EDAA Trust Seal“, das an erste Unternehmen vergeben wurde – darunter auch nugg.ad. Gerade mit Blick auf die angesprochenen Datenskandale ist dies ein wichtiges Signal. Soll es doch zeigen, dass Datenschutz und Online-Werbung, trotz aller Bedenken, Hand-in-Hand gehen.

Was uns 2014 erwartet?

2014 werden innovative Branding Kampagnen, gerade im Zusammenspiel mit einer automatisierten Aussteuerung in Echtzeit, für die digitale Branche immer interessanter. Der komplette Programmatic-Bereich wird daher massiv an Geschwindigkeit aufnehmen. Hier sind insbesondere Publisher-Allianzen das zentrale Thema, da sie große Reichweiten garantieren. Wir erwarten zudem Branding-Kampagnen in automatisierter Form nicht nur auf dem Desktop, sondern international auch verstärkt mobil im Einsatz. Das Jahr 2014 steht somit klar im Zeichen der Automatisierung!


Pay Gap Analyse: Gehalt von Frauen & Männern bei nugg.ad

Posted: Juni 14th, 2013 | Author: | Filed under: Allgemein, Gender Pay Gap Analyse | Kommentare deaktiviert

Die Vorstellung Frauen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit systematisch weniger zu bezahlen ist eigentlich absurd und dies würden wir natürlich weit von uns weisen. Dennoch wollten wir es genau wissen, u.a. inspiriert durch die Keynote von Teresa Bücker auf den Data Days 2012 auf denen sie anregte, Unternehmen sollten ihren Pay Gap analysieren (lassen). Hinzu kommt – bei allem klaren Willen und trotz voller Aufmerksamkeit – dass die Prozesse die zu ungleicher Bezahlung führen, vielgestaltig sind und subtil ablaufen. Sei es, dass Männer Ihre Leistung anders verkaufen und anders verhandeln, oder dass die Führungsqualitäten oder fachlichen Qualifikationen von Frauen häufig (vielleicht vor allem aus männlicher Sicht) leiser daherkommen und noch zig andere Gründe.

Jedenfalls haben wir uns nicht ohne ein bisschen Sorge an die Aufgabe einer Pay Gap Analyse gemacht und relativ schnell festgestellt, dass man damit jemanden außerhalb der Firma beauftragen sollte. Zum einen aus den genannten Gründen, zum anderen weil die Ergebnisse reproduzierbar und standardisiert sein sollten. Die Ergebnispräsentation vor dem Team liegt ein paar Tage zurück (wir waren sehr aufgeregt) und noch ein weiter Weg vor uns, insbesondere da die Analyse gezeigt hat, dass die Schere schon wieder aufzugehen droht. Aber wir sind natürlich auch ein bisschen stolz, dass die Ergebnisse nicht so schlecht aussehen, insbesondere für eine Tech-Company. Wir werden die Analyse auf jährlicher Basis wiederholen und überprüfen, ob wir weiter on track sind und auch ein paar strukturelle Herausforderungen angehen konnten (z.B. komplett männlicher Vorstand und AR). Und wir würden uns natürlich über eine regen Wettbewerb mit anderen Unternehmen freuen, die Ihre Ergebnisse auch veröffentlichen. Die Methode ist standardisiert und wir können die professionelle Hilfe von Christoph Emminghaus von Rambøll  nur empfehlen. Aber lest selbst…

Link zur Gender Pay Gap Analyse für nugg.ad von der Rambøll Management Consulting GmbH:

nuggad_gender_paygap


Home-Office hat was mit Menschenbild zu tun

Posted: März 19th, 2013 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Zur Zeit scheint es ja fast schon en vogue zu sein (zumindest bei amerikanischen Unternehmen) sich in der Folge von Marissa Mayer vom Home-Office zu verabschieden. Natürlich begleitet von Berichterstattung die eilfertig darlegt, dass es noch nie was gebracht hat und nur zur Desintegration und Vereinsamung führt und natürlich letztlich ein Produktivitätskiller ist.

Die Yahoo-Entscheidung mag ihre speziellen Gründe haben – dennoch halte ich sie für falsch und fatal.

Zum einen natürlich weil das Home-Office eine wichtige Regelung ist um den Arbeitsalltag von Menschen mit Kindern zu flexibilisieren (sehr schön in diesem offenen Brief an Mayer zum Ausdruck gebracht). Und natürlich weil es generell Arbeitsmodelle ermöglicht für Leute, für die “ins Büro fahren” einfach keine sehr hilfreiche Option ist (am besten in diesem offenen Brief zum Ausdruck gebracht).

Vor allem aber ärgert die Diskussion mich, weil es eigentlich eine Frage des Menschenbildes ist, die dahintersteckt. Denn neben allem dämlichen was in der heutigen Arbeitswelt mit der Präsenzpflicht in Verbindung gebracht werden kann, ist es doch vor allem ein Mittel der Kontrolle und des Mikromanagements von Mitarbeiter/innen. Anders gesagt: Home-Office anzubieten hat was mit Respekt und Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter/innen einer Firma zu tun – neben all den praktischen Aspekten, die ich oben genannt habe. Insofern bin ich froh über Gegenstatments wie z.B. dieses hier von Richard Branson. Wir haben vor einiger Zeit unsere Home-Office Regelung ausgeweitet, und bieten inzwischen jeder/m Mitarbeiter/in einen Home-Office Tag pro Woche an. Das hat sich sehr bewährt (auch in Bereichen wo wir anfangs Sorge hatten) und wird gut angenommen. Und ich weiß von vielen, dass sie es als Tool schätzen um Arbeit und Leben besser in Balance zu bringen – oder manchmal einfach konzentriert an was arbeiten zu können von zuhause aus. Und als Arbeitgeber bin ich zutiefst davon überzeugt, dass Menschen mit genügend Ressourcen und Freiheiten ausgestattet einen zigfach besseren Job machen werden als per Misstrauen und Mikro-Management.

Mir ist übrigens – auch aus langjähriger eigener Erfahrung – auch die Ausbeutungs-Seite von Home-Office bewusst, also vor allem die Tatsache, dass Leute im Home-Office meist eher mehr als weniger arbeiten. Da muss man ein Auge drauf haben. Wir sind u.a. deshalb mit der Diskussion noch nicht am Ende, aber ich bin mir sicher, dass wir eher bei noch mehr Vertrauen und Flexibilisierung landen werden als irgendwas davon ernsthaft in Frage zu stellen.


Über den Dächern von Wien– Der Anwendertag der OTP Österreich war ein voller Erfolg

Posted: November 9th, 2012 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Am Nachmittag des 6. November lud nugg.ad zum Anwendertag der Open Targeting Platform (OTP) Österreich ins Wiener K47. An die 50 Abgesandte der Online-Branche, vertreten durch Vermarkter, Mediaagenturen und Advertiser, folgten dem Ruf von nugg.ad und seinen Partnern austria.com/plusderStandard.at, Die Presse.com, Kleine Zeitung, Purpur Media und styria interactive.

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Gutes Tracking – Böses Tracking

Posted: Juni 18th, 2012 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert

Am Wochenende hatte ich das Vergnügen mit Falk Lüke beim Deutschlandradio Kultur eingeladen zu sein – die Sendung @breitband widmete sich unter Leitung der Redakteurin Anja Krieger der Frage, ob Tracking gut oder böse ist.

Kann man hier nachhören: http://breitband.dradio.de/gutes-tracking-boses-tracking/

War ein bisschen wenig Sendezeit und Falk hatte ja noch eine Rechnung offen von der re:publica (die session gibt es leider nicht im Netz, dafür aber das Vorgespräch) – deshalb haben wir dann leider wieder nur über first vs. third party Tracking, Browsereinstellungen und die Frage gesetzlicher Regelungen ja oder nein gesprochen. Aber ist ja auch wichtig.

Das ist aber insofern schade, als ich mich auf eine Diskussion über die Innovationspotentiale des Trackings über Werbung hinaus gefreut hatte, deshalb nochmal in aller Kürze hier (hatte meine Grundhaltung dazu ja auch schonmal hier dargelegt vor einiger Zeit (sic)).

Denn es gibt tatsächlich zahlreiche Beispiele dafür, wie das vor allem in der Online-Werbung angewandte Tracking zu Innovationen und Technologie-Sprüngen führt, die schon jetzt bemerkenswert sind, obwohl wir mit dem ganzen Feld wirklich erst am Anfang stehen. Ich will drei Beispiele nennen:

1. Google Translate: Das besondere an Google Translate im Gegensatz zu bisherigen Übersetzungs-Ansätzen ist, dass auf eine linguistische Analyse eines Sprachcorpus ganz verzichtet wird. Stattdessen setzt Google mit dem Produkt auf statistische Verfahren, anders gesagt eine Kombination von Big-Data und Machine Learning. Solche Ansätze wurden immer schonmal erforscht, sind aber bisher gegenüber den linguistischen Verfahren meistens gnadenlos durchgefallen. Was Tracking hier konkret technologisch verändert hat (neben dem Aspekt, dass die Finanzierung dieses Forschungsprojekt zu 100% durch auf Tracking basierender Werbung erfolgt) ist die Möglichkeit den Ansatz einfach massiv zu skalieren, d.h. einfach viel grössere Datenmengen in viel kürzerer Zeit zu verarbeiten. Damit reicht die Qualität dann plötzlich doch an die elaborierterer Verfahren heran, neben zahlreichen anderen Vorteilen, die ein agnostisches Verfahren hat, insbs. wenn es darum geht sozusagen beliebige Sprachen zu übersetzen – solange genügend Material vorliegt (und ja, bestimmte Strukturmerkmale der Sprache gegeben sind…) und die Maschinen damit trainiert werden können funktioniert die Übersetzung. Und zwar so gut, dass ex Google CEO Eric Schmidt bereits die Erfüllung eines alten Menschheits-Traumes ankündigen kann, nämlich die maschinelle Simultan-Übersetzung in eine beliebige Zielsprache.

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Erstes Beispiel das schon nahe drankommt (wenn auch bisschen krude):

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2. Google Cars: Bei Google Cars geht es darum, autonom fahrende Autos zu entwickeln, also vor allem die Steuerungs-Software dazu. Auch hier gibt es schon beeindruckende Fortschritte der Google-Ingenieure und die Fahrzeuge haben schon mehrere tausend Kilometer im Strassenverkehr zurückgelegt ohne größere Zwischenfälle. Und auch hier gibt es direkte Bezüge zur Advertising-Technologie, die Google entwickelt hat. Zum einen ist bei Google Cars das Funktionsprinzip ebenfalls ein agnostisches wie schon bei Translate, d.h. es werden der Maschine nicht in erster Linie Strassenverkehrsregeln beigebracht, sondern sie wird auf Muster des Verhaltens im Verkehr trainiert – und zwar auf der Basis von unfassbaren Mengen von Sensor-Informationen, die das Fahrzeug ständig erfasst. Also wieder eine Kombination von Big-Data und Machine-Learning – und Sensoren sind natürlich nichts anderes als Tracker. Das Google Auto tracked also seine Umgebung und lernt auf der Basis sich autonom zu bewegen. Zusätzlich wird das Material von Google-Maps ausgewertet, das wiederum erstmal ein Advertising-fokussiertes Projekt ist…

3. Hadoop: Und zuletzt noch Hadoop – in diesem Fall eher eine “behind the scenes” Geschichte, in Ihrer Auswirkung aber sicherlich mindestens mit den beiden obigen Produkten vergleichbar. Hadoop ist (mittlerweile) ein Projekt der Apache-Foundation, das massgeblich auf Input der Google-Ingenieure, aber auch auf das von Yahoo, Facebook und zahlreicher anderer Firmen zurückgeht. Es handelt sich dabei um ein Framework zur Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen, das deutlich besser skaliert als selbst die teuersten Datenbank-Produkte von Oracle, IBM und co. Mit Sicherheit läuft Hadoop sowohl bei Translate als auch bei Google Cars irgendwie mit. Vor allem aber setzen hunderte von Firmen weltweit mittlerweile Hadoop ein (nugg.ad gehörte zu den ersten Nutzern in Europa) um die unterschiedlichsten Big-Data Projekte zu realisieren. Man kann hier übrigens sogar fast von einer Demokratisierung der Produktionsmittel sprechen, denn Hadoop ist Open-Source und so können auch kleine Startups und Einzelpersonen sich mit überschaubaren Mitteln eine Infrastruktur aufbauen, für die noch vor wenigen Jahren eine siebenstellige Summe allein an Lizenz-Zahlungen fällig gewesen wäre. Auch Hadoop ist sehr unmittelbar aus dem Google Tracking/Werbe-Kontext entstanden, finanziert worden und wird dort massgeblich weiterentwickelt, weil die Google Ads eben nur so gut sind wie die darunterliegenden Daten…

Man sieht also – es gibt ein paar sehr unmittelbare Belege für die These, dass Tracking nicht nur schwer wegzudenken ist, wenn wir vom Internet reden, und noch nichtmal dann, wenn wir nicht nur über Werbung reden. Tatsächlich ist Tracking in mehrfacher Hinsicht eine Innovationsquelle ersten Ranges und wir sollten uns genau überlegen, wie wir damit in Zukunft umgehen (womit ich übrigens nicht meine “bitte bloss nicht regulieren oder abschalten” sondern wirklich einen weisen Umgang mit ggf. breiterer gesellschaftlicher Diskussion).

 


Drink doch ene met

Posted: Oktober 25th, 2011 | Author: | Filed under: nugg.ad | 1 Comment » YouTube Preview Image

Liebe Fründe,

wir wissen Ihr habt tolle Jobs, oder geniesst es einfach mal grad nichts zu tun (sozusagen zu @schlenzalotten). Da möchte ich Euch nur eines ans Herz legen, oder erstmal klären vielleicht, ob es dieses richtige Leben im falschen jetzt gibt oder nicht – sind ja schliesslich schon einige Jahrzehnte ins Land gegangen, seitdem Theodor Wiesengrund diese Frage aufgeworfen hat, und es gibt ja nugg.ad research und die ganzen Befragungen und all dat wat man heute so kann und tun muss mit cookies und so – wie auch immer, und to cut a short story long into a nutshell: Es gibt das gute Leben, das richtige. Hier bei nugg.ad an den Standorten in Berlin (hier ist das Zentrum des guten Lebens), Hamburg (mit Hafen und all dem Quatsch, bei Hochwasser kann man mit dem Motorboot-Shuttle von unserem Kooperationspartner Greenpeace übersetzen), isch traue es mich kaum zu sagen, Kölle (Steinwurf vom Stadtgarten entfernt mit seinen Lederjacken und Konzerten in zeitgenössischem Jazz) und überhaupt in der ganzen Welt, denn wir sind wo Ihr seid und so. Jedenfalls geht es hier allen gut (ist natürlich vor allem mein Eindruck), permanentes Gelächter und endlose Seminare über die korrekte Bedienung der Kaffeemaschine sowie das Geschrei vom Kicker sprechen da Bände. Ach und dann gibts natürlich noch diese Bonn-Sache, also Tower, Yellowpower, Grossdingens und so. Auch das ist total im Sinne von Adorno um es abzukürzen.

Wie auch immer – denkt mal darüber nach. Und bewerbt Euch.

Wir suchen einiges wie Ihr hier erkennen könnt – vor allem aber gute Consultants und Consultantinen die Lust auf eigenständiges Arbeiten in einem extrem netten Team haben. Hier könntet Ihr Euch auch gleich bei Sema Saglik bewerben, die dieses Team leitet: sema.saglik[at]nugg.ad

Alaaf.


Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin – der nugg.ad Anwendertag 2011

Posted: März 23rd, 2011 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , | Kommentare deaktiviert

Auch 2011hatte nugg.ad, mittlerweile zum dritten Mal, zum alljährlichen Anwendertag geladen. Obwohl man sich im letzten Jahr mit neuen Niederlassungen in Hamburg, Köln, London, Paris und Kopenhagen recht „breit“ gemacht hatte, fand der Anwendertag ganz traditionsbewusst an der Spree statt. Gleich auf den ersten Blick stellte man fest, dass sich Runde aus Kunden und nugg.adteers erheblich vergrößert hat. Die gesamte Online-Industrie war vertreten von AdAudience bis Zed Digital.


An der Oberbaumbrücke kamen sich Kunden und nugg.ad näher

Gestartet wurde der Anwendertag offiziell von nugg.ad Vorstand Karim H. Attia. Alle Anwesenden wurden herzlich begrüßt, stehen sie doch für den schönen Weg, den das Unternehmen im letzten Jahr gegangen ist. „Schon seit einigen Jahren ziehe ich durch die Lande und rede über digitale Markenkommunikation und der Notwendigkeit einer dazu einheitlichen Währung, der Zielgruppe! Ich bin sehr glücklich nun endlich sagen zu können: Diesen Marktstandard haben wir nun etabliert!“

1. Quod erat demonstrandum

Nach einer Vorstellungsrunde, in der sowohl Erwartungen an die „Learnings“ wie auch das Mittagessen geäußert wurden, ging es ans Eingemachte. nugg.ad Kunde BAUER MEDIA stellte einen Best-Case vor, der für eine Branding-Kampagne mit Kellogg’s realisiert wurde. Das Ergebnis, eine Steigerung der Brand-Awareness um 35% führte u.a. zu Nachbuchungen seitens der Agentur und machte Lust auf mehr.
Und mehr gab es in Form der drei folgenden Case Studies mit internationaler Ausrichtung und großen Marken: eprimo auf Axel Springer Media Impact, Volkswagen auf dem PBT-Network in Dänemark und Renault auf dem Behavia-Netzwerk in Polen.

2. Gemeinsam stark – Die deutsche Online-Industrie für den Datenschutz


Der nugg.ad Datenschutzbeauftragte legt grundsätzlich viel Wert auf Privatsphäre

Zwischendurch wurde es ernst: Angesichts der Umsetzung der ePrivacy Directive in nationales Recht, was im Mai 2011 erfolgen soll, brachten der nugg.ad Datenschutzbeauftragte Christian Pfeiffer und International Consulting Director Uli Heimann die Anwesenden auf den neuesten Stand der Diskussion.

Eins wurde schnell klar dabei: Eine gute Lösung für Online-Wirtschaft und vor allem auch den User im Bezug auf Targeting wird nur dann erreicht, wenn alle an einem Strang ziehen. Dieser Strang bedeutet größtmögliche Kontrolle und Transparenz für den User! Stellvertretend für die europäische Internet-Industrie arbeitet daran auch nugg.ad CEO Stephan Noller.

3. Alles neu, macht der März?


Markus Breuer präsentiert neue Innovationen – natürlich mit iPad…

Mit Spannung erwartet wurde die Vorstellung neuer Targeting-Produkte, vorgestellt von den nugg.ad Frischlingen Markus Breuer und Volker John. Gleich mehrere außerordentliche Produkte wurden vorgestellt. Zunächst das nugg.ad “………..”, was insgesamt auf sehr großes Interesse stieß.

Auch strategisch gab es Ideen für neue Ausrichtungen in Richtung Crossmedia oder sogar einer neuen Währung, dem Cost Per Branding (CPB). Diese wurde wieder von Karim H. Attia vorgestellt und basiert auf dem nugg.ad Brand Engagement Measurement, welches die emotionale Bindung von Usern zu Marken misst, und den großen Reichweiten, ermöglicht durch die nugg.ad Open Targeting Platform.
Die Idee ist einfach und wurde auch schon im Predictive Targeting Blog vorgestellt: an Stelle der bisher üblichen CTR liefert der CPB neue Möglichkeiten für die Beurteilung und Wertschöpfung hochqualitativer Branding-Kampagnen.


Vom Branding-Evangelisten zum Branding-Papst – Karim H. Attia

Alle vorgestellten Ausblicke wurden nicht nur interessiert verfolgt, sondern auch gleich intensiv diskutiert.

Das ist es ja auch, was den Anwendertag ausmacht: den nugg.ad Kunden die Möglichkeit zu geben, die Entwicklung des Unternehmens aktiv mit zu gestalten.

4. Die nackte Wahrheit oder: Europe’s leading targeting engine exposed


Entwicklung und Consulting gehen ans Eingemachte

In der letzten Session des Tages kamen die zum Zuge, die im Hintergrund stetig an der Umsetzung aller nugg.ad Produkte arbeiten: Die Entwickler. Anhand einer dynamischen Präsentation mit Consulting Director Sema Saglik verdeutlichten sie die Funktionalität des nugg.ad Targetings und zeigten, wie man Schnittstellen zwischen Targeting-Dienstleister, Vermarkter und Agentur verbessern kann und will. Auch hier entspannte sich eine rege Diskussion mit den Gästen, gab man ihnen doch einen direkten Vorgeschmack darauf, wie eine nugg.ad Kundenoberfläche in Zukunft aussehen kann.

5. That’s it folks!

Wir denken, dass wir für alle sprechen können wenn wir festhalten, dass der nugg.ad Anwendertag auch 2011 seine Reise Wert war. Targeting-Dienstleister und Kunden diskutierten auf Augenhöhe und nahmen alle wieder eine Menge Eindrücke und Ideen mit nach Hause. Bei nugg.ad wird bereits jetzt darüber gesprochen, wie man den nächsten Anwendertag gestalten kann, so stay tuned!


Das Feuer brennt – auch nach dem Anwendertag!

One more thing: es ist toll, dass sich der nugg.ad Anwendertag inzwischen zu einem erstklassigen Networking-Event entwickelt hat.


Gurkenworkshop 2011 – Euer Input ist gefragt

Posted: Februar 24th, 2011 | Author: | Filed under: Allgemein, Event, nugg.ad | 1 Comment »

Bei nugg.ad bewegt sich viel. Unser Geschäftsvolumen ist gewachsen und wächst weiter, viele neue Kollegen sind hinzugekommen, gerade auch im europäischen Ausland. Neue Produkte sind entwickelt oder in der Entwicklung, das netzpolitische Umfeld ändert sich. Dementsprechend haben wir unter uns Mitarbeitern einen gehörigen Gesprächsbedarf. Deshalb gibt es unser traditionelles Mitarbeiterevent, der Gurkenworkshop, den wir ab diesem Jahr im Sechsmonatsrhythmus abhalten.

Unser erster Gurkenworkshop in 2011 findet am Scharmützelsee statt und  nicht wie üblich im Spreewald, dem ursprünglichen Namensgeber für dieses Event. Ich persönlich freue mich auf eine (ent)spannende Zeit im Kreise aller nugg.ad Kollegen inklusive Partnern und mehr als 30 Kindern.

Der Workshop wird im BarCamp-Stil durchgeführt werden. Dazu gehören die gemeinsame Erstellung eines Sessionplans am Montag- und Dienstagmorgen und die Bereitstellung von 3 Meetingräumen so dass genügend Slots auch parallel gefüllt werden können. Selbstverständlich wird jeder, der eine Session leiten möchte, sein Thema vorstellen und um Zustimmung werben müssen.

Eine Session möchten wir offen halten für Themen, die von außen an uns herangetragen werden können und bitten deshalb um Euren Input. Was auch immer Euch im Bereich Predictive Targeting bewegt, tragt es an uns heran! Das meistgewünschte Thema werden wir in einer Session am kommenden Dienstag behandeln, möglicherweise als Livestream. Sicher wird es dazu einen ausführlichen Blogpost geben.

Nennt uns Eure Themen hier als Kommentar oder schreibt eine Email an horax@nugg.ad.

Wir freuen uns auf Euren Input.

Die Hashtags für den Gurkenworkshop 2011 sind #nuggad #guwosh.


What a feeling

Posted: September 20th, 2010 | Author: | Filed under: Allgemein | 1 Comment »

Jetzt habe ich also meine Firma verkauft. Ein grossartiges Gefühl – nach so vielen Jahren der Vorbereitung, des Aufbaus, des Bangens, Durchhaltens und Hoffens. In einem früheren Artikel hier habe ich ja schonmal geschildert wie gerne ich – überraschend – Unternehmer bin und wie sehr ich diese Firma mag…

Und jetzt ist es uns tatsächlich gelungen worauf jeder Unternehmer (zumindest im Typus VC-finanziertes Unternehmen) hinarbeitet – der Verkauf an einen strategischen Partner – und was für einen! Es ist ja eine Sache eine Firma aufzubauen, die richtige Strategie zu wählen, die richtigen Leute zu finden, Kunden zu gewinnen, Investoren zu überzeugen usw…

Aber beim Verkauf geht es ja nicht nur darum einen attraktiven Abschluss zu finden – man wünscht sich auch einen Partner, der die Leidenschaft für das Unternehmen teilt, einen, der es wertschätzt was man auch Abseits der Zahlen geschaffen hat, der das Team und das Management schätzt und respektiert und sich idealerweise von der Übernahme mehr als nur einen Ergebnisbeitrag oder eine schöne Story für die eigenen Aktionäre verspricht.

Mit der deutschen Post ist genau das gelungen, und das macht mich nochmal besonders glücklich. Zum einen ist es so, dass die Post in wirklich idealer Weise unsere Positionierung unterstreicht – das wäre bei fast keinem anderen denkbaren Käufer so deutlich möglich gewesen. Zum anderen können wir nugg.ad nicht nur genau so weiterführen wie wir es aufgebaut haben – sondern dies sogar in grosser Unabhängigkeit und Selbständigkeit tun. Das ist wirklich ein grosses Zeichen von Respekt und Wertschätzung für die Firma und das Team!

Was mich aber vor allem glücklich macht ist eine Firma mit einem Haufen ebenfalls brennender und inspirierter Leute (dazu gehört auch der eine oder andere im Umfeld wie z.B. @nico, die Jungs von Spring und Interrogare, Prof. Fink, @pickihh und viele wohlmeinende Freunde und Unterstützer) aufgebaut zu haben, die sowohl nach aussen als auch nach innen vom ersten Tag an bestimmte Prinzipien hochgehalten hat, welche für Investoren eher ein Graus sein mussten (nicht aber für unsere – ehrlich nicht). Also zum Beispiel der Fokus auf den Datenschutz. Familienfreundlichkeit*. Aufrichtigkeit und in die Augen schauen können selbst im Fall von Kündigungen (die wir im Krisenjahr 2009 in ein paar Fällen leider aussprechen mussten). Gerne zur Arbeit kommen und Spass haben dabei. Aus Fehlern lernen und diese auch zugeben. Kundenfokus lernen ohne dabei zu Buckeln. Innovation betreiben aus der Leidenschaft für die Sache und nicht weil der Wettbewerb irgendwas macht. Fokussieren auf das Wesentliche. No Bullshitting.

Um ehrlich zu sein – ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, dass es möglich ist in einem harten Markt ein Unternehmen aufzubauen mit einem hohen Finanzbedarf und dabei fast ausschliesslich mit einfach sehr netten Menschen zusammenzuarbeiten. Was für ein Segen.

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Und jetzt gehts natürlich weiter – wir sind ja noch nicht am Ziel das wir uns vorgenommen haben. Jetzt wollen wir das, was wir geschaffen haben im europäischen Markt weiter etablieren, und da warten noch ein paar harte Nüsse auf uns. Der englische und der französische Markt. Ein Ausbau von Team und Strukturen ohne darüber plötzlich unsere Werte über den Haufen zu schmeissen. Skalierbarkeit unter Beweis stellen (eine der coolsten Herausforderungen).

Wir folgen einfach weiter dem Motto: Take your passion – and make it happen.

*im ersten Beteiligungsvertrag war für mich als Gründer die Option für eine Elternteilzeit vorgesehen – die Anwälte haben mich angesehen wie einen Ausserirdischen als ich es gefordert haben – dann aber brav eingebaut (nach stundenlangen Beratungen über die Details)


Wir sind Post

Posted: August 24th, 2010 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert

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