Posted: Oktober 25th, 2011 | Author: Stephan Noller | Filed under: nugg.ad | 1 Comment »
Liebe Fründe,
wir wissen Ihr habt tolle Jobs, oder geniesst es einfach mal grad nichts zu tun (sozusagen zu @schlenzalotten). Da möchte ich Euch nur eines ans Herz legen, oder erstmal klären vielleicht, ob es dieses richtige Leben im falschen jetzt gibt oder nicht – sind ja schliesslich schon einige Jahrzehnte ins Land gegangen, seitdem Theodor Wiesengrund diese Frage aufgeworfen hat, und es gibt ja nugg.ad research und die ganzen Befragungen und all dat wat man heute so kann und tun muss mit cookies und so – wie auch immer, und to cut a short story long into a nutshell: Es gibt das gute Leben, das richtige. Hier bei nugg.ad an den Standorten in Berlin (hier ist das Zentrum des guten Lebens), Hamburg (mit Hafen und all dem Quatsch, bei Hochwasser kann man mit dem Motorboot-Shuttle von unserem Kooperationspartner Greenpeace übersetzen), isch traue es mich kaum zu sagen, Kölle (Steinwurf vom Stadtgarten entfernt mit seinen Lederjacken und Konzerten in zeitgenössischem Jazz) und überhaupt in der ganzen Welt, denn wir sind wo Ihr seid und so. Jedenfalls geht es hier allen gut (ist natürlich vor allem mein Eindruck), permanentes Gelächter und endlose Seminare über die korrekte Bedienung der Kaffeemaschine sowie das Geschrei vom Kicker sprechen da Bände. Ach und dann gibts natürlich noch diese Bonn-Sache, also Tower, Yellowpower, Grossdingens und so. Auch das ist total im Sinne von Adorno um es abzukürzen.
Wie auch immer – denkt mal darüber nach. Und bewerbt Euch.
Wir suchen einiges wie Ihr hier erkennen könnt – vor allem aber gute Consultants und Consultantinen die Lust auf eigenständiges Arbeiten in einem extrem netten Team haben. Hier könntet Ihr Euch auch gleich bei Sema Saglik bewerben, die dieses Team leitet: sema.saglik[at]nugg.ad
Alaaf.
Posted: September 20th, 2010 | Author: Stephan Noller | Filed under: Allgemein | 1 Comment »
Jetzt habe ich also meine Firma verkauft. Ein grossartiges Gefühl – nach so vielen Jahren der Vorbereitung, des Aufbaus, des Bangens, Durchhaltens und Hoffens. In einem früheren Artikel hier habe ich ja schonmal geschildert wie gerne ich – überraschend – Unternehmer bin und wie sehr ich diese Firma mag…
Und jetzt ist es uns tatsächlich gelungen worauf jeder Unternehmer (zumindest im Typus VC-finanziertes Unternehmen) hinarbeitet – der Verkauf an einen strategischen Partner – und was für einen! Es ist ja eine Sache eine Firma aufzubauen, die richtige Strategie zu wählen, die richtigen Leute zu finden, Kunden zu gewinnen, Investoren zu überzeugen usw…
Aber beim Verkauf geht es ja nicht nur darum einen attraktiven Abschluss zu finden – man wünscht sich auch einen Partner, der die Leidenschaft für das Unternehmen teilt, einen, der es wertschätzt was man auch Abseits der Zahlen geschaffen hat, der das Team und das Management schätzt und respektiert und sich idealerweise von der Übernahme mehr als nur einen Ergebnisbeitrag oder eine schöne Story für die eigenen Aktionäre verspricht.
Mit der deutschen Post ist genau das gelungen, und das macht mich nochmal besonders glücklich. Zum einen ist es so, dass die Post in wirklich idealer Weise unsere Positionierung unterstreicht – das wäre bei fast keinem anderen denkbaren Käufer so deutlich möglich gewesen. Zum anderen können wir nugg.ad nicht nur genau so weiterführen wie wir es aufgebaut haben – sondern dies sogar in grosser Unabhängigkeit und Selbständigkeit tun. Das ist wirklich ein grosses Zeichen von Respekt und Wertschätzung für die Firma und das Team!
Was mich aber vor allem glücklich macht ist eine Firma mit einem Haufen ebenfalls brennender und inspirierter Leute (dazu gehört auch der eine oder andere im Umfeld wie z.B. @nico, die Jungs von Spring und Interrogare, Prof. Fink, @pickihh und viele wohlmeinende Freunde und Unterstützer) aufgebaut zu haben, die sowohl nach aussen als auch nach innen vom ersten Tag an bestimmte Prinzipien hochgehalten hat, welche für Investoren eher ein Graus sein mussten (nicht aber für unsere – ehrlich nicht). Also zum Beispiel der Fokus auf den Datenschutz. Familienfreundlichkeit*. Aufrichtigkeit und in die Augen schauen können selbst im Fall von Kündigungen (die wir im Krisenjahr 2009 in ein paar Fällen leider aussprechen mussten). Gerne zur Arbeit kommen und Spass haben dabei. Aus Fehlern lernen und diese auch zugeben. Kundenfokus lernen ohne dabei zu Buckeln. Innovation betreiben aus der Leidenschaft für die Sache und nicht weil der Wettbewerb irgendwas macht. Fokussieren auf das Wesentliche. No Bullshitting.
Um ehrlich zu sein – ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, dass es möglich ist in einem harten Markt ein Unternehmen aufzubauen mit einem hohen Finanzbedarf und dabei fast ausschliesslich mit einfach sehr netten Menschen zusammenzuarbeiten. Was für ein Segen.
Und jetzt gehts natürlich weiter – wir sind ja noch nicht am Ziel das wir uns vorgenommen haben. Jetzt wollen wir das, was wir geschaffen haben im europäischen Markt weiter etablieren, und da warten noch ein paar harte Nüsse auf uns. Der englische und der französische Markt. Ein Ausbau von Team und Strukturen ohne darüber plötzlich unsere Werte über den Haufen zu schmeissen. Skalierbarkeit unter Beweis stellen (eine der coolsten Herausforderungen).
Wir folgen einfach weiter dem Motto: Take your passion – and make it happen.
*im ersten Beteiligungsvertrag war für mich als Gründer die Option für eine Elternteilzeit vorgesehen – die Anwälte haben mich angesehen wie einen Ausserirdischen als ich es gefordert haben – dann aber brav eingebaut (nach stundenlangen Beratungen über die Details)
Posted: August 24th, 2010 | Author: Stephan Noller | Filed under: Allgemein | No Comments »

Posted: Februar 23rd, 2010 | Author: Stephan Noller | Filed under: Gold rush, nugg.ad | No Comments »
Das werde ich recht häufig gefragt – wir wissen es natürlich auch nicht.
Aber eigentlich gibt es schon so eine Vision, die man recht konkret benennen kann und die hier unausgesprochen von den meisten geteilt wird.
Unser Traum ist, dass die nugg.ad Betriebsversammlung in 2020 so aussieht:
Posted: Januar 27th, 2010 | Author: Stephan Noller | Filed under: Allgemein, nugg.ad | 1 Comment »
Wir suchen derzeit Leute für mehrere Stellen – würde mich freuen, wenn Ihr Euch angesprochen fühlt und bei uns meldet – oder uns Tipps gebt, wen wir ansprechen sollten. Wer uns hilft eine der Stellen zu besetzen, kann sich ein Dankeschön im Wert bis 500 EUR aussuchen.
Insbesondere würden wir gerne folgende Stellen besetzen:
1. Linux-Admin/euse
Es geht darum unsere Hochlast-Plattform die wir in mehreren Rechenzentren selbst betreiben zu warten und weiterzuentwickeln. Dabei geht es weniger um “Hacking” auf der Konsole sondern eher um stragische Administration, Aufsetzen skalierbarer Infrastrukturen, Monitoring und das Einziehen von Automatismen usw. – dadurch dass wir sowohl Betrieb als auch Entwicklung aus einem Team heraus machen sind viele spannende Dinge möglich die man auf anderen Admin-Stellen nicht machen kann. Nähere Infos gibts bei unserem CTO Richard (richard.hutton[at]nugg.ad) oder direkt beim zukünftigen Kollegen Marc (marc.beisker[at]nugg.ad).
2. Sales-Manager/in
Wir suchen jemand mit Biss und Spass am Verkaufen. Da wir eher “consultative Selling” betreiben geht es nicht um Klinkenputzen und Kaltaquise sondern eher um Aufbau und Pflege von vertrauensvollen Kundenbeziehungen. Das Ganze im europäischen Raum und in einem konzentrierten Team mit flachen Hierarchien. Branchenkenntnise im Online-Bereich sind natürlich hilfreich aber nicht zwingend erforderlich. Nähere Auskünfte erteilt der Vice President (christian.elsner[at]nugg.ad)
3. HTML/Javascript Spezialist/in
Hier suchen wir jemanden, die/der sich vor allem sehr gut mit HTML und Javascript auskennt, idealweise auch mit Ad-Servern und den Technologien drumherum. Die Aufgabe ist unsere Kunden bei der Anbindung Ihrer Systeme (i.d.R. Ad-Server) an unsere Targeting-Plattform zu unterstützen. Das geschieht mit elektronischem Support, manchmal aber auch vor Ort. Je nach Wunsch und Fähigkeit können auch “eigene” Kunden übernommen werden. Die wichtigste Anforderung hier ist ein solider technischer Background in den Webtechnologien – alles andere lässt sich erfahrungsgemäss gut “draufschaffen”. Infos gibts beim Consulting-Boss Uli (uli.heimann[at]nugg.ad).
4. Entwickler/in
Entwicklung wird bei uns gross geschrieben und nugg.ad ist sicherlich ein sehr spannender Arbeitsort was das anbelangt. Wir setzen einen Technologie- und Sprachen-mix ein der von Ruby bis Erlang reicht und haben gerade z.B. unser komplettes Backend auf eine Hadoop-Infrastruktur umgestellt. Das Team ist klein und hochqualifiziert und arbeitet natürlich test-driven und nach Scrum usw. – nähere Auskünfte erteilt hier der Software-Boss Florian (florian.ebeling[at]nugg.ad).
Bewerbungen oder einschlägige Tipps bitte an stephan.noller[at]nugg.ad – oder eben die oben angegebenen Kollegen.
Es lohnt sich wirklich bei uns zu arbeiten – wir zahlen krasse Gehälter, haben Fun ohne Ende und bauen natürlich die absoluten Hammer-Produkte.
Ach und noch etwas: für eine Technik-Firma haben wir einen ziemlich hohen Frauenanteil, also scheut Euch nicht (wer auch immer sich jetzt eher angesprochen fühlt…). Und wo wir grad dabei sind: Kinderfreundlich sind wir auch.
Arbeitsort ist natürlich Berlin – wir sitzen im Herzen der Mediaspree zwischen Universal, MTV und der O2-Arena. Einen Milchkaffee gibts hier für 2.10 EUR und in der Regel kann man das Möbelstück auf dem man sitzt gleich miterwerben. Wer also derzeit noch in Mannheim, Bremen oder Harzgerode wohnt sollte sich das überlegen. Aber auch die ganze Hamburg und München-Geschichte hat sich doch im Prinzip überlebt, oder?
Also los.
Posted: September 22nd, 2009 | Author: Stephan Noller | Filed under: nugg.ad | No Comments »
Kollege fragt mich heute morgen am Aufzug “Aufgeregt?” ich “Ja!”.
Morgen startet die dmexco in Köln, viele versprechen sich immer noch – obwohl der neue Name ja so toll und eingängig ist – und sprechen von der OMD. Ist ja auch egal. Es ist die Branchenmesse, das Familientreffen, das Event schlechthin.
Ich kenne keine Messe die so elektrisierend, konzentriert und komplett daherkommt.
Wir werden mit 20 Leuten vertreten sein. Ein Teil ist gestern schon angereist, die meisten aber fliegen heute nachmittag mit Germanwings 4U 0015 nach Köln. Wenn also irgendwer (z.B. podpimp) gerne dauerhaft Ruhe vor dem Predictive Behavioral Targeting haben will sollte er irgendwas mit diesem Flugzeug anstellen…
Andernfalls werden wir dort einfallen und die Messe rocken. Gleich am ersten Tag besucht uns eine Abordnung der Neuen Digitalen mit 20 Marketingentscheidern von beeindruckenden Häusern und wir werden ihnen erzählen was mit PBT alles möglich ist heute und warum online nicht nur für Performance- sondern auch für Markenkampagnen und Brand-Building eingesetzt werden kann.
Wir werden mit zig neuen Case-Studies vertreten sein an denen bis zu letzten Minute fieberhaft gearbeitet wurde.
Unsere polnischen Kollegen von Arbomedia werden den grossartigen Behavia Case vorstellen – das weltweit erste Ad-network das sich zu 100% über PBT-Zielgruppen vermarktet (siehe hier).
Ich werde auf dem “Targeting Competition” Panel sprechen und dabei ein kleines Geheimnis verraten können… Etwas anderes kann ich ja schon verraten – nämlich was meine Zusatzfrage sein wird um deren Klärung ich den Moderator Dominik Grollmann, Chefredakteur von Internet World Business gebeten habe: “Wie können wir verhindern, dass Online zu einem reinen Response/Abverkaufsmedium degradiert wird?”. Das ist für mich eine der entscheidenden Fragen in der aktuellen Medienkrise und für die Zeit wenn wir da wieder herauskommen werden (bald). Wird es dann gelingen Online als Qualitätsmedium zu definieren, das sowohl für Markenführung und Aufbau sowie für Abverkaufskampagnen geeignet ist wie kein zweites Medium? Gerade den Targeting-Anbietern kommt dabei eine besondere Verantwortung zu weil sie natürlich zuallererst für Messbarkeit und Performance stehen. Kann es gelingen Targeting so zu positionieren dass es auch Werbung macht für Brandingkampagnen und diese technisch unterstützt?
Wir sind jedenfalls im Fieber und jetzt schon sicher, dass wir die nächsten beiden Tage wie im Rausch erleben werden.
dmexco wir kommen!
Posted: Juli 9th, 2009 | Author: Stephan Noller | Filed under: nugg.ad | Tags: nugg.ad | No Comments »
In diesem wie ich meine recht gelungenen Image-Video haben ich mit meinem Kollegen aus der Statistik-Abteilung einfach mal gezeigt was wir unter Motivation verstehen.

Posted: Juli 6th, 2009 | Author: Stephan Noller | Filed under: nugg.ad | 1 Comment »
Ein tweet von Dwight Cribb gerade hat es mir nochmal in Erinnerung gerufen – ja ich bin ein Unternehmer, Gründer sogar. Faszinierend.
Und zwar deshalb weil ich nicht schon als 13-jähriger einen Handel mit meiner Briefmarkensammlung aufgemacht habe. Ich habe auch nicht Reparaturen von Matchbox-Autos gegen Bezahlung angeboten – obwohl ich gut darin war.
Ich bin also nicht Unternehmer geworden um des Unternehmertums willen – oder vielleicht doch? Jedenfalls ist es passiert weil ich eine Idee verwirklichen wollte die mich schon lange Zeit beschäftigte (reich werden und so wollte ich natürlich auch, das passt aber grad nicht in die Linie des Artikels).
Irgendwann wurde mir dann noch klar, dass man als Angestellter heute ab einer bestimmten Position und wenn man etwas erreichen will de facto auch quasi als Unternehmer arbeitet – man hat die gleiche Verantwortung, die gleichen ungeregelten Arbeitszeiten, den gleichen Stress und in guten Unternehmen auch fast die gleichen Freiheiten (na ja). Aber man hat kein Unternehmen. Und das ist ein grosser Unterschied.
Vor 3 Jahren wurde ich dann also wirklich Unternehmer.
Ich bereue es nicht eine Sekunde.
Ich war schon als Arbeitnehmer jemand der für seine Firma gekämpft und sie geliebt hat wo es eben ging. Ich war empfänglich für die Marketing-Kampagnen der eigenen Firma und stolz wenn ich das Logo sah das auch auf meinem Arbeitsvertrag zu sehen war. Ich habe Arbeitsrekorde aufgestellt ohne dafür bezahlt zu werden (z.B. 36h durcharbeiten) – es spielte auch gar keine Rolle.
Aber jetzt ist es nochmal ganz anders. Es ist eine viel intimere, leidenschaftlichere Bindung an das Unternehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schön und intensiv sein kann wenn man nicht FDP-Mitglied ist.
Man ist so stolz wenn sich die Zahlen gut entwickeln, Kunden zufrieden sind und die Firma in der Presse ist. Wenn Investoren anrufen. Der Aufsichtsrat den Businessplan freigibt. Wenn Abschlüsse gefeiert werden. Wenn man morgens alleine da ist und die Büros dem Arbeitstag noch entgegenfiebern.
Ich habe ja zum Glück schon Kinder und kann deshalb ohne schlechte Gefühle behaupten, dass die eigene Firma auch ein bisschen wie ein Baby ist. Du willst es wachsen sehen, hätscheln und liebkosen und willst ihm ersparen schlechte Erfahrungen zu machen – klappt aber nicht. Du willst eine gute Schule finden und bei jeder Schulaufführung bist Du zu Tränen gerührt und stolz. Und du willst es irgendwann ziehen lassen und vielleicht mal zur Hochzeit eingeladen werden…
Das grösste dabei sind dabei aber letztlich die Mitarbeiter (klingt toll, gell?). Im Ernst. Ein Unternehmen ist unendlich viel leistungsfähiger und macht mehr Spass wenn es gelingt gute Leute zu engagieren und mit Leidenschaft an die Firma zu binden. Das ist auch das grösste Kompliment für den Gründer. Es gibt nichts schöneres als ein in Leidenschaft verbundenes Team – das ist auch kaum zu schlagen.
PS: ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen woher die Inspiration für den Titel kommt. Habe ja schon in einem früheren Artikel auf meine Verbundenheit mit Flashdance hingewiesen. Jetzt habe ich noch dieses Originalvideo gefunden das eigentlich zu diesem Artikel hier noch besser passt. Denn es zeigt quasi genau wie es läuft wenn man sein Unternehmenskonzept vor dem Investment-Kommitee einer VC-Gesellschaft vortragen muss um das Geld zu bekommen.
Posted: Juli 24th, 2008 | Author: Stephan Noller | Filed under: nugg.ad | Tags: OMD, Targeting | 2 Comments »
Deutschland ist ja was Targeting-Technologie angeht wirklich eines der heissesten Länder derzeit. Gut, UK hat phorm und nebuad und hat sich damit eher für die Schmuddelecke entschieden. Generell wird in UK aber RevenueScience genutzt und beherrscht eindeutig den Markt. Also amerikanische Technologie. Jetzt wo Obama kommt ja auch nicht mehr die schlechteste Wahl.
Also Deutschland. Hier haben wir ja unsere Freunde von WunderLoop aus Hamburg und neuerdings auch immer aktiver die lieben Kollegen aus Karlsruhe mit TGP. TGP gibt es jetzt ja als “open” Variante. Auch irgendwie auf der Obama-Linie wenn aus TGP-closed jetzt TGP-open wird. Ob diese Glasnost-Politik auch zu wirklicher Offenheit führen wird werden wir noch sehen, aber den Kollegen ist einfach alles zuzutrauen.

Auf dem Bild sieht man den zarten Versuch von WunderLoop nun auch in der Hauptstadt Fuss zu fassen. Herzlich Willkommen! Bin mal gespannt wie TGP_open jetzt reagieren wird – ich könnte mir ein hübsches Büro im Fernsehturm vorstellen z.B. – aber wenn man mal Karlsruhe als Vorlage nimmt wäre in Berlin vielleicht Neukölln oder Wedding eine angemessene Wahl. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Was sicherlich wieder nett wird ist der freundliche Schlagabtausch zur OMD die ja schon in wenigen Wochen beginnt. Nur muss ich Euch sagen: verschwendet nicht Euer Geld und Eure Träume – unser Stand wird so ein Hammer, dass alles andere davor und dahinter (oder daneben, gell Uli) schlicht verblassen wird.
Für die Kunden und den Targeting-Markt ist das alles sicherlich eine zu begrüssende Entwicklung. Konkurrenz belebt auch bei uns das Geschäft. Ganz im Ernst – die Technologie hat sich so rasant fortentwickelt hier bei uns (damit meine ich den deutschen Markt, nicht nur nugg.ad), da müssen wir uns wirklich international nicht verstecken. Wir sind das Mutterland des Predictive Targetings – und inzwischen springen immer mehr Anbieter auf diesen Zug auf. Wenn ich bedenke welche Überzeugungsarbeit wir am Anfang leisten mussten um zu erläutern warum einfaches Targeting nicht reicht…unfassbar. Und das ist nur 2 Jahre her…
Die Aufgabe für dieses Jahr ist für mich der Beweis, dass mit Targeting (natürlich “predictive”) substantiell Geschäft gemacht werden kann. Dass die Technologie Sinn macht und meistens auch funktioniert ist inzwischen den meisten klar. Ob man es aber auch schaffen kann den Alltagsprozess der Kampagnenplanung und Steuerung so zu beeinflussen, dass bald 50% aller Kampagnen mit Targeting laufen ist immer noch eine offene Frage.
Also Kollegen, lasst uns weiter in die Tasten hauen und zur OMD ein Feuerwerk entfachen.de
Posted: Juli 3rd, 2008 | Author: Stephan Noller | Filed under: nugg.ad | 1 Comment »
Wir freuen uns über Eure Aufmerksamkeit – nugg.ad ist wirklich eine tolle Firma.
nugg.ad ist sozusagen auch eine Familie – und unser Finanzchef hat einen italienischen Pass.
Eine italienische Familie also quasi…
Ich möchte nur, dass Ihr Euch das bei all Eurem Tun vor Augen führt. Hoffe auch, dass Ihr den Film Hannibal gesehen habt, denn das ist ein schöner Film. Hannibal Lecter muss sich auch manchmal mit leicht unprofessionell agierenden Leuten rumschlagen, erinnere mich z.b. noch an diese Szene:

PS: liebe Kollegen – Familienmitglieder: Ihr müsst Euch natürlich keine Sorgen machen, Euch würde nichts passieren, wirklich.