nugg.ad Image-Video: Use it up and wear it out

Posted: Juli 9th, 2009 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: | Kommentare deaktiviert für nugg.ad Image-Video: Use it up and wear it out

In diesem wie ich meine recht gelungenen Image-Video haben ich mit meinem Kollegen aus der Statistik-Abteilung einfach mal gezeigt was wir unter Motivation verstehen.

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Take your passion – and make it happen

Posted: Juli 6th, 2009 | Author: | Filed under: nugg.ad | 1 Comment »

Ein tweet von Dwight Cribb gerade hat es mir nochmal in Erinnerung gerufen – ja ich bin ein Unternehmer, Gründer sogar. Faszinierend.

Und zwar deshalb weil ich nicht schon als 13-jähriger einen Handel mit meiner Briefmarkensammlung aufgemacht habe. Ich habe auch nicht Reparaturen von Matchbox-Autos gegen Bezahlung angeboten – obwohl ich gut darin war.

Ich bin also nicht Unternehmer geworden um des Unternehmertums willen – oder vielleicht doch? Jedenfalls ist es passiert weil ich eine Idee verwirklichen wollte die mich schon lange Zeit beschäftigte (reich werden und so wollte ich natürlich auch, das passt aber grad nicht in die Linie des Artikels).

Irgendwann wurde mir dann noch klar, dass man als Angestellter heute ab einer bestimmten Position und wenn man etwas erreichen will de facto auch quasi als Unternehmer arbeitet – man hat die gleiche Verantwortung, die gleichen ungeregelten Arbeitszeiten, den gleichen Stress und in guten Unternehmen auch fast die gleichen Freiheiten (na ja). Aber man hat kein Unternehmen. Und das ist ein grosser Unterschied.

Vor 3 Jahren wurde ich dann also wirklich Unternehmer.

Ich bereue es nicht eine Sekunde.

Ich war schon als Arbeitnehmer jemand der für seine Firma gekämpft und sie geliebt hat wo es eben ging. Ich war empfänglich für die Marketing-Kampagnen der eigenen Firma und stolz wenn ich das Logo sah das auch auf meinem Arbeitsvertrag zu sehen war. Ich habe Arbeitsrekorde aufgestellt ohne dafür bezahlt zu werden (z.B. 36h durcharbeiten) – es spielte auch gar keine Rolle.

Aber jetzt ist es nochmal ganz anders. Es ist eine viel intimere, leidenschaftlichere Bindung an das Unternehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schön und intensiv sein kann wenn man nicht FDP-Mitglied ist.

Man ist so stolz wenn sich die Zahlen gut entwickeln, Kunden zufrieden sind und die Firma in der Presse ist. Wenn Investoren anrufen. Der Aufsichtsrat den Businessplan freigibt. Wenn Abschlüsse gefeiert werden. Wenn man morgens alleine da ist und die Büros dem Arbeitstag noch entgegenfiebern.

Ich habe ja zum Glück schon Kinder und kann deshalb ohne schlechte Gefühle behaupten, dass die eigene Firma auch ein bisschen wie ein Baby ist. Du willst es wachsen sehen, hätscheln und liebkosen und willst ihm ersparen schlechte Erfahrungen zu machen – klappt aber nicht. Du willst eine gute Schule finden und bei jeder Schulaufführung bist Du zu Tränen gerührt und stolz. Und du willst es irgendwann ziehen lassen und vielleicht mal zur Hochzeit eingeladen werden…

Das grösste dabei sind dabei aber letztlich die Mitarbeiter (klingt toll, gell?). Im Ernst. Ein Unternehmen ist unendlich viel leistungsfähiger und macht mehr Spass wenn es gelingt gute Leute zu engagieren und mit Leidenschaft an die Firma zu binden. Das ist auch das grösste Kompliment für den Gründer. Es gibt nichts schöneres als ein in Leidenschaft verbundenes Team – das ist auch kaum zu schlagen.

PS: ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen woher die Inspiration für den Titel kommt. Habe ja schon in einem früheren Artikel auf meine Verbundenheit mit Flashdance hingewiesen. Jetzt habe ich noch dieses Originalvideo gefunden das eigentlich zu diesem Artikel hier noch besser passt. Denn es zeigt quasi genau wie es läuft wenn man sein Unternehmenskonzept vor dem Investment-Kommitee einer VC-Gesellschaft vortragen muss um das Geld zu bekommen.

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Die Targeting Szene in Deutschland ist in Bewegung…

Posted: Juli 24th, 2008 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , | 2 Comments »

Deutschland ist ja was Targeting-Technologie angeht wirklich eines der heissesten Länder derzeit. Gut, UK hat phorm und nebuad und hat sich damit eher für die Schmuddelecke entschieden. Generell wird in UK aber RevenueScience genutzt und beherrscht eindeutig den Markt. Also amerikanische Technologie. Jetzt wo Obama kommt ja auch nicht mehr die schlechteste Wahl.

Also Deutschland. Hier haben wir ja unsere Freunde von WunderLoop aus Hamburg und neuerdings auch immer aktiver die lieben Kollegen aus Karlsruhe mit TGP. TGP gibt es jetzt ja als „open“ Variante. Auch irgendwie auf der Obama-Linie wenn aus TGP-closed jetzt TGP-open wird. Ob diese Glasnost-Politik auch zu wirklicher Offenheit führen wird werden wir noch sehen, aber den Kollegen ist einfach alles zuzutrauen.

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Auf dem Bild sieht man den zarten Versuch von WunderLoop nun auch in der Hauptstadt Fuss zu fassen. Herzlich Willkommen! Bin mal gespannt wie TGP_open jetzt reagieren wird – ich könnte mir ein hübsches Büro im Fernsehturm vorstellen z.B. – aber wenn man mal Karlsruhe als Vorlage nimmt wäre in Berlin vielleicht Neukölln oder Wedding eine angemessene Wahl. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Was sicherlich wieder nett wird ist der freundliche Schlagabtausch zur OMD die ja schon in wenigen Wochen beginnt. Nur muss ich Euch sagen: verschwendet nicht Euer Geld und Eure Träume – unser Stand wird so ein Hammer, dass alles andere davor und dahinter (oder daneben, gell Uli) schlicht verblassen wird.

Für die Kunden und den Targeting-Markt ist das alles sicherlich eine zu begrüssende Entwicklung. Konkurrenz belebt auch bei uns das Geschäft. Ganz im Ernst – die Technologie hat sich so rasant fortentwickelt hier bei uns (damit meine ich den deutschen Markt, nicht nur nugg.ad), da müssen wir uns wirklich international nicht verstecken. Wir sind das Mutterland des Predictive Targetings – und inzwischen springen immer mehr Anbieter auf diesen Zug auf. Wenn ich bedenke welche Überzeugungsarbeit wir am Anfang leisten mussten um zu erläutern warum einfaches Targeting nicht reicht…unfassbar. Und das ist nur 2 Jahre her…

Die Aufgabe für dieses Jahr ist für mich der Beweis, dass mit Targeting (natürlich „predictive“) substantiell Geschäft gemacht werden kann. Dass die Technologie Sinn macht und meistens auch funktioniert ist inzwischen den meisten klar. Ob man es aber auch schaffen kann den Alltagsprozess der Kampagnenplanung und Steuerung so zu beeinflussen, dass bald 50% aller Kampagnen mit Targeting laufen ist immer noch eine offene Frage.

Also Kollegen, lasst uns weiter in die Tasten hauen und zur OMD ein Feuerwerk entfachen.de


Liebe Headhunter…

Posted: Juli 3rd, 2008 | Author: | Filed under: nugg.ad | 1 Comment »

Wir freuen uns über Eure Aufmerksamkeit – nugg.ad ist wirklich eine tolle Firma.

nugg.ad ist sozusagen auch eine Familie – und unser Finanzchef hat einen italienischen Pass.

Eine italienische Familie also quasi…

Ich möchte nur, dass Ihr Euch das bei all Eurem Tun vor Augen führt. Hoffe auch, dass Ihr den Film Hannibal gesehen habt, denn das ist ein schöner Film. Hannibal Lecter muss sich auch manchmal mit leicht unprofessionell agierenden Leuten rumschlagen, erinnere mich z.b. noch an diese Szene:

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PS: liebe Kollegen – Familienmitglieder: Ihr müsst Euch natürlich keine Sorgen machen, Euch würde nichts passieren, wirklich.


Richtige Männer kommen nach Berlin

Posted: April 6th, 2008 | Author: | Filed under: Found today | Kommentare deaktiviert für Richtige Männer kommen nach Berlin

Also ich muss sagen dieses Werbeplakat vor dem taz-Headquarter anlässlich des bild-Umzugs nach Berlin ist schon irgendwie eine grossartige Idee, oder?

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Found here: http://www.netzeitung.de/medien/948399.html


“Die Einschaltquoten sind ja eh gelogen”

Posted: April 6th, 2008 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für “Die Einschaltquoten sind ja eh gelogen”

Im aktuellen Handelsblatt-Blog „bel-etage“ von Thomas Knüwer und Hans-Peter Siebenhaar (übrigens absolut empfehlenswert!) philosophieren die Herren wirklich ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen über die Sinnhaftigkeit und Nachvollziehbarkeit von TV-Einschaltquoten (in diesem Beitrag: „Die sind tot die wissen es nur noch nicht“) und auch über die neuesten AGOF und IVW-Zahlen (in zwei getrennten Beiträgen „Die sind tot…“ und „Stiller Internet-Riese…“).

Als Ex-Reichweitenbauer bei Infratest/Emnid müssen wir zu solchen Äusserungen natürlich schweigen, bzw. sie mit Nichtbeachtung strafen.

Ist aber einfach trotzdem lustig anzuhören. Was mir besonders gefällt und zum Glück auch nicht Abmahngefährdet ist: Knüwer findet einen grossartigen Vergleich um zu erklären was Media-Agenturen sind: „Wie Paris-Hilton in der Online-Branche“. Bekommen viel nicht selbst verdientes Geld zur Verfügung gestellt und können es ohne Sinn und Verstand ausgeben. Und verdienen auch noch gut dabei. Grossartig!


Google macht einen entscheidenden weiteren Schritt

Posted: März 6th, 2008 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Google macht einen entscheidenden weiteren Schritt

Also ich gehöre wirklich nicht zu den Google-Hysterikern. Aber das was mich heute in unserem Analytics-Account angelächelt hat ist schon ein Hammer: 

Google Analytics Data Sharing Settings

In order to improve your experience with Google products, Google Analytics is updating its data sharing policy. You now have the ability to share your Analytics data with other Google services. This will improve integration, enable additional features in Google’s advertising services (including Google Analytics, AdWords and AdSense) and improve your experience with these products.

Press „Accept“ to enable data sharing between Google Analytics and other Google services or for additional options, choose „More data sharing options“.

Remind me later | More data sharing options | Do not share data | Learn more
 

Da wird mal eben mit ner kleinen Zwischenmeldung eingeführt was man irgendwie nie für möglich gehalten hat: Google bietet Analytics nur an um die Seiten noch besser auszuspäen und die eigenen Werbeprogramme daraufhin zu optimieren. Irgendwie unfassbar.Also mal ganz ehrlich: wenn ich irgendwie mit meiner Site Geld mit Werbevermarktung verdienen würde wäre das der letzte Analytics-Tag für mich. Natürlich ist es nur eine Option und man kann auch nein sagen, schon klar. Klar ist aber auch dass Google zum einen darauf zählt dass viele gar nicht genau lesen und einfach ok klicken. Vor allem aber wird jetzt schon nochmal deutlicher wohin es gehen soll: Nette freie Services mit einem einzigen klaren Zweck: Daten sammeln und darauf basierend Werbung zu vermarkten. Nicht dass das an sich böse wäre, aber die kommen halt mit Ihren freien Services schon eher wie nette Kumpel daher die Spass an tollen Internet-Applikationen haben (siehe Maps). Irgendwie schon ein ziemlich linkes Spiel, insbs. wenn jetzt auch noch Doubleclick ins Spiel kommt… 


nugg.ad steigert Klickraten – auch eigene :-)

Posted: März 4th, 2008 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für nugg.ad steigert Klickraten – auch eigene :-)

We are really exited about the results for our campaign on imediaconnection. A Clickrate of nearly 3% is fantastic. (although this is what we see every day after clients start using our technology…;-))

„Thanks to predictive behavioral targeting even our own campaigns kick ass“

imedia1.jpg


Die Geschmacksverstärker

Posted: Januar 23rd, 2008 | Author: | Filed under: How to discover the nuggets? | Tags: , , , , | 1 Comment »

Vor kurzem wurde im Zündfunk des Bayrischen Rundfunks ein sehr schönes Feature produziert mit dem Thema „Die Geschmacksverstärker“. Leider ist es dort nicht als Podcast verfügbar, deshalb hier mal der Downloadlink. Uns wurden aus dem nugg.ad Familienumfeld auch dramatische Dokumente zugespielt die dokumentieren wie mitreissend dieses Feature offensichtlich in der Öffentlichkeit angenommen wurde.

Ich hatte dabei die Ehre neben Robert Misik (Autor des „Kultbuchs“, hat auch einen netten blog), Holm Friebe (Riesenmaschine, ZIA etc.) und Martin Stiksel, einem der Gründer von last.fm interviewt zu werden.  Übrigens von einer super netten und total attraktiven Journalistin die sich von mir in unseren Server-Raum entführen liess. Leider durfte ich ihr nicht heldenhaft meine Jacke überwerfen als es Ihr dort zu kalt wurde…

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Googles Problem mit IP-Adressen

Posted: Januar 22nd, 2008 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , | 2 Comments »

Interessanter Artikel über die heutige Anhörung vor der EU. Google (und auch andere Anbieter) unterschätzen einfach die immense Bedeutung der IP-Adresse des Users im Zusammenhang mit dem europäischen Datenschutz. Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht wirklich warum dieses Risiko eingegangen wird – es ist tatsächlich überhaupt kein Problem eine Anwendung so zu bauen dass komplett auf die Nutzung von IP-Adressen verzichtet wird (dabei können sogar Regio-Informationen beibehalten werden). Einfach „nicht speichern“ der IP-Adressen reicht übrigens nicht – datenschutzgerecht ist es erst wenn die IP-Adressen überhaupt gar nicht erst in das jeweilige System gelangen. Dafür können wahlweise strenge Anonymizer verwendet werden die aber bei grossen Applikationen ein Lastproblem verursachen oder schwächere Anonymisierdienste die ebenfalls die User-IP durch eine anonyme technische IP ersetzen. Wenn jetzt dieser Anonymisier-Dienst noch von einer unabhängigen Partei betrieben wird ist selbst für harte Datenschützer in Bezug auf die IP alles im grünen Bereich. Und Schäuble ärgert sich 😉

Ich verstehe nicht warum das soo schwierig ist und Google so dämlich Risiken eingeht. Das schadet der ganzen Branche.