Leaving nugg.ad…

Posted: April 22nd, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Leaving nugg.ad…

One of my strongest memories is: sitting at a user-conference in Aarhus, Denmark and listening to clients, talking about their success-stories with „predictive behavioral targeting“. In danish language. Which means – i didn’t understand a word but just every few minutes this term „predictive behavioral targeting“ popped up – and this made me so happy that i just stayed longer in the audience than i was supposed to. This also happened in other places, in Athens (in a cooled down cinema, outside were 38C), Warsaw (Behavia user conference…), Portoroz (SEMPL), Paris* and other places around Europe. Perhaps people sometimes thought – why is he not leaving like any other international guest once the locals takeover and english is no longer the language of choice? Well – i can tell you from that moment in Aarhus that it felt just so awesome and moving to hear people talking about this technology that we invented years before in their own language – i mean, in the beginning we weren’t even sure we would be winning only one significant client in our home market (it took more than 12 months which felt like ages). And i remember numerous consultants or „advisors“ in the early days telling me and my management colleagues „do anything, but please get rid of this ‚predictive‘ element – people just don’t get it and it’s not gonna fly – go for behavior“. We didn’t. The reason is quite simple – ‚predictive‘ was the reason why this company was founded. Today it’s easy to keep it – not just because it suddenly got cool and everybody has data scientists and runs algorithms and lookalikes (whohoo) – we have simply proven that a predictive approach is the right one for many scenarios in advertising and if you want to do something significant with data. With the help of our clients and partners like those in Aarhus and elsewhere. Btw – i believe this – the need for predictive approaches or smart data solutions – even more applies in the field of Data-Management platforms and Realtime-Advertising, but this will be proven furtheron by my colleagues with the new leadership of Martin – and hopefully again with the help of so many lovely clients and partners from all around Europe.

And please international friends – don’t think that our german clients took it easy to buy into the concept and our sometimes weird technology. If you sometimes think you heard enough about „predictive“ – believe me – they had 10 times of your dose and are still loving it (right?).

For now i am feeling absolutely grateful for the 8 years that are lying behind me. The success of nugg.ad would not have been possible without my colleagues and their passion and dedication to deliver the best product in the market. We also would have failed if not many clients and partners out there would have bought into the idea (and the contract…), train their staff accordingly, convince their clients and partners and so on. This was crucial and i know it was not always easy. Thanks for making it happen.

*and dear French clients – we achieved so much together and i am absolutely proud about our position in your market specifically. Unfortunately, i did not deliver on one important promise: to learn your language. I am sorry for that and will try to fix this as soon as possible. Salut, et encore merci pour le poisson.


Pay Gap Analyse: Gehalt von Frauen & Männern bei nugg.ad

Posted: Juni 14th, 2013 | Author: | Filed under: Allgemein, Gender Pay Gap Analyse | Kommentare deaktiviert für Pay Gap Analyse: Gehalt von Frauen & Männern bei nugg.ad

Die Vorstellung Frauen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit systematisch weniger zu bezahlen ist eigentlich absurd und dies würden wir natürlich weit von uns weisen. Dennoch wollten wir es genau wissen, u.a. inspiriert durch die Keynote von Teresa Bücker auf den Data Days 2012 auf denen sie anregte, Unternehmen sollten ihren Pay Gap analysieren (lassen). Hinzu kommt – bei allem klaren Willen und trotz voller Aufmerksamkeit – dass die Prozesse die zu ungleicher Bezahlung führen, vielgestaltig sind und subtil ablaufen. Sei es, dass Männer Ihre Leistung anders verkaufen und anders verhandeln, oder dass die Führungsqualitäten oder fachlichen Qualifikationen von Frauen häufig (vielleicht vor allem aus männlicher Sicht) leiser daherkommen und noch zig andere Gründe.

Jedenfalls haben wir uns nicht ohne ein bisschen Sorge an die Aufgabe einer Pay Gap Analyse gemacht und relativ schnell festgestellt, dass man damit jemanden außerhalb der Firma beauftragen sollte. Zum einen aus den genannten Gründen, zum anderen weil die Ergebnisse reproduzierbar und standardisiert sein sollten. Die Ergebnispräsentation vor dem Team liegt ein paar Tage zurück (wir waren sehr aufgeregt) und noch ein weiter Weg vor uns, insbesondere da die Analyse gezeigt hat, dass die Schere schon wieder aufzugehen droht. Aber wir sind natürlich auch ein bisschen stolz, dass die Ergebnisse nicht so schlecht aussehen, insbesondere für eine Tech-Company. Wir werden die Analyse auf jährlicher Basis wiederholen und überprüfen, ob wir weiter on track sind und auch ein paar strukturelle Herausforderungen angehen konnten (z.B. komplett männlicher Vorstand und AR). Und wir würden uns natürlich über eine regen Wettbewerb mit anderen Unternehmen freuen, die Ihre Ergebnisse auch veröffentlichen. Die Methode ist standardisiert und wir können die professionelle Hilfe von Christoph Emminghaus von Rambøll  nur empfehlen. Aber lest selbst…

Link zur Gender Pay Gap Analyse für nugg.ad von der Rambøll Management Consulting GmbH:

nuggad_gender_paygap


Home-Office hat was mit Menschenbild zu tun

Posted: März 19th, 2013 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Home-Office hat was mit Menschenbild zu tun

Zur Zeit scheint es ja fast schon en vogue zu sein (zumindest bei amerikanischen Unternehmen) sich in der Folge von Marissa Mayer vom Home-Office zu verabschieden. Natürlich begleitet von Berichterstattung die eilfertig darlegt, dass es noch nie was gebracht hat und nur zur Desintegration und Vereinsamung führt und natürlich letztlich ein Produktivitätskiller ist.

Die Yahoo-Entscheidung mag ihre speziellen Gründe haben – dennoch halte ich sie für falsch und fatal.

Zum einen natürlich weil das Home-Office eine wichtige Regelung ist um den Arbeitsalltag von Menschen mit Kindern zu flexibilisieren (sehr schön in diesem offenen Brief an Mayer zum Ausdruck gebracht). Und natürlich weil es generell Arbeitsmodelle ermöglicht für Leute, für die „ins Büro fahren“ einfach keine sehr hilfreiche Option ist (am besten in diesem offenen Brief zum Ausdruck gebracht).

Vor allem aber ärgert die Diskussion mich, weil es eigentlich eine Frage des Menschenbildes ist, die dahintersteckt. Denn neben allem dämlichen was in der heutigen Arbeitswelt mit der Präsenzpflicht in Verbindung gebracht werden kann, ist es doch vor allem ein Mittel der Kontrolle und des Mikromanagements von Mitarbeiter/innen. Anders gesagt: Home-Office anzubieten hat was mit Respekt und Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter/innen einer Firma zu tun – neben all den praktischen Aspekten, die ich oben genannt habe. Insofern bin ich froh über Gegenstatments wie z.B. dieses hier von Richard Branson. Wir haben vor einiger Zeit unsere Home-Office Regelung ausgeweitet, und bieten inzwischen jeder/m Mitarbeiter/in einen Home-Office Tag pro Woche an. Das hat sich sehr bewährt (auch in Bereichen wo wir anfangs Sorge hatten) und wird gut angenommen. Und ich weiß von vielen, dass sie es als Tool schätzen um Arbeit und Leben besser in Balance zu bringen – oder manchmal einfach konzentriert an was arbeiten zu können von zuhause aus. Und als Arbeitgeber bin ich zutiefst davon überzeugt, dass Menschen mit genügend Ressourcen und Freiheiten ausgestattet einen zigfach besseren Job machen werden als per Misstrauen und Mikro-Management.

Mir ist übrigens – auch aus langjähriger eigener Erfahrung – auch die Ausbeutungs-Seite von Home-Office bewusst, also vor allem die Tatsache, dass Leute im Home-Office meist eher mehr als weniger arbeiten. Da muss man ein Auge drauf haben. Wir sind u.a. deshalb mit der Diskussion noch nicht am Ende, aber ich bin mir sicher, dass wir eher bei noch mehr Vertrauen und Flexibilisierung landen werden als irgendwas davon ernsthaft in Frage zu stellen.


Über den Dächern von Wien– Der Anwendertag der OTP Österreich war ein voller Erfolg

Posted: November 9th, 2012 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Über den Dächern von Wien– Der Anwendertag der OTP Österreich war ein voller Erfolg

Am Nachmittag des 6. November lud nugg.ad zum Anwendertag der Open Targeting Platform (OTP) Österreich ins Wiener K47. An die 50 Abgesandte der Online-Branche, vertreten durch Vermarkter, Mediaagenturen und Advertiser, folgten dem Ruf von nugg.ad und seinen Partnern austria.com/plusderStandard.at, Die Presse.com, Kleine Zeitung, Purpur Media und styria interactive.

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Gutes Tracking – Böses Tracking

Posted: Juni 18th, 2012 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Gutes Tracking – Böses Tracking

Am Wochenende hatte ich das Vergnügen mit Falk Lüke beim Deutschlandradio Kultur eingeladen zu sein – die Sendung @breitband widmete sich unter Leitung der Redakteurin Anja Krieger der Frage, ob Tracking gut oder böse ist.

Kann man hier nachhören: http://breitband.dradio.de/gutes-tracking-boses-tracking/

War ein bisschen wenig Sendezeit und Falk hatte ja noch eine Rechnung offen von der re:publica (die session gibt es leider nicht im Netz, dafür aber das Vorgespräch) – deshalb haben wir dann leider wieder nur über first vs. third party Tracking, Browsereinstellungen und die Frage gesetzlicher Regelungen ja oder nein gesprochen. Aber ist ja auch wichtig.

Das ist aber insofern schade, als ich mich auf eine Diskussion über die Innovationspotentiale des Trackings über Werbung hinaus gefreut hatte, deshalb nochmal in aller Kürze hier (hatte meine Grundhaltung dazu ja auch schonmal hier dargelegt vor einiger Zeit (sic)).

Denn es gibt tatsächlich zahlreiche Beispiele dafür, wie das vor allem in der Online-Werbung angewandte Tracking zu Innovationen und Technologie-Sprüngen führt, die schon jetzt bemerkenswert sind, obwohl wir mit dem ganzen Feld wirklich erst am Anfang stehen. Ich will drei Beispiele nennen:

1. Google Translate: Das besondere an Google Translate im Gegensatz zu bisherigen Übersetzungs-Ansätzen ist, dass auf eine linguistische Analyse eines Sprachcorpus ganz verzichtet wird. Stattdessen setzt Google mit dem Produkt auf statistische Verfahren, anders gesagt eine Kombination von Big-Data und Machine Learning. Solche Ansätze wurden immer schonmal erforscht, sind aber bisher gegenüber den linguistischen Verfahren meistens gnadenlos durchgefallen. Was Tracking hier konkret technologisch verändert hat (neben dem Aspekt, dass die Finanzierung dieses Forschungsprojekt zu 100% durch auf Tracking basierender Werbung erfolgt) ist die Möglichkeit den Ansatz einfach massiv zu skalieren, d.h. einfach viel grössere Datenmengen in viel kürzerer Zeit zu verarbeiten. Damit reicht die Qualität dann plötzlich doch an die elaborierterer Verfahren heran, neben zahlreichen anderen Vorteilen, die ein agnostisches Verfahren hat, insbs. wenn es darum geht sozusagen beliebige Sprachen zu übersetzen – solange genügend Material vorliegt (und ja, bestimmte Strukturmerkmale der Sprache gegeben sind…) und die Maschinen damit trainiert werden können funktioniert die Übersetzung. Und zwar so gut, dass ex Google CEO Eric Schmidt bereits die Erfüllung eines alten Menschheits-Traumes ankündigen kann, nämlich die maschinelle Simultan-Übersetzung in eine beliebige Zielsprache.

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Erstes Beispiel das schon nahe drankommt (wenn auch bisschen krude):

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2. Google Cars: Bei Google Cars geht es darum, autonom fahrende Autos zu entwickeln, also vor allem die Steuerungs-Software dazu. Auch hier gibt es schon beeindruckende Fortschritte der Google-Ingenieure und die Fahrzeuge haben schon mehrere tausend Kilometer im Strassenverkehr zurückgelegt ohne größere Zwischenfälle. Und auch hier gibt es direkte Bezüge zur Advertising-Technologie, die Google entwickelt hat. Zum einen ist bei Google Cars das Funktionsprinzip ebenfalls ein agnostisches wie schon bei Translate, d.h. es werden der Maschine nicht in erster Linie Strassenverkehrsregeln beigebracht, sondern sie wird auf Muster des Verhaltens im Verkehr trainiert – und zwar auf der Basis von unfassbaren Mengen von Sensor-Informationen, die das Fahrzeug ständig erfasst. Also wieder eine Kombination von Big-Data und Machine-Learning – und Sensoren sind natürlich nichts anderes als Tracker. Das Google Auto tracked also seine Umgebung und lernt auf der Basis sich autonom zu bewegen. Zusätzlich wird das Material von Google-Maps ausgewertet, das wiederum erstmal ein Advertising-fokussiertes Projekt ist…

3. Hadoop: Und zuletzt noch Hadoop – in diesem Fall eher eine „behind the scenes“ Geschichte, in Ihrer Auswirkung aber sicherlich mindestens mit den beiden obigen Produkten vergleichbar. Hadoop ist (mittlerweile) ein Projekt der Apache-Foundation, das massgeblich auf Input der Google-Ingenieure, aber auch auf das von Yahoo, Facebook und zahlreicher anderer Firmen zurückgeht. Es handelt sich dabei um ein Framework zur Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen, das deutlich besser skaliert als selbst die teuersten Datenbank-Produkte von Oracle, IBM und co. Mit Sicherheit läuft Hadoop sowohl bei Translate als auch bei Google Cars irgendwie mit. Vor allem aber setzen hunderte von Firmen weltweit mittlerweile Hadoop ein (nugg.ad gehörte zu den ersten Nutzern in Europa) um die unterschiedlichsten Big-Data Projekte zu realisieren. Man kann hier übrigens sogar fast von einer Demokratisierung der Produktionsmittel sprechen, denn Hadoop ist Open-Source und so können auch kleine Startups und Einzelpersonen sich mit überschaubaren Mitteln eine Infrastruktur aufbauen, für die noch vor wenigen Jahren eine siebenstellige Summe allein an Lizenz-Zahlungen fällig gewesen wäre. Auch Hadoop ist sehr unmittelbar aus dem Google Tracking/Werbe-Kontext entstanden, finanziert worden und wird dort massgeblich weiterentwickelt, weil die Google Ads eben nur so gut sind wie die darunterliegenden Daten…

Man sieht also – es gibt ein paar sehr unmittelbare Belege für die These, dass Tracking nicht nur schwer wegzudenken ist, wenn wir vom Internet reden, und noch nichtmal dann, wenn wir nicht nur über Werbung reden. Tatsächlich ist Tracking in mehrfacher Hinsicht eine Innovationsquelle ersten Ranges und wir sollten uns genau überlegen, wie wir damit in Zukunft umgehen (womit ich übrigens nicht meine „bitte bloss nicht regulieren oder abschalten“ sondern wirklich einen weisen Umgang mit ggf. breiterer gesellschaftlicher Diskussion).

 


Gurkenworkshop 2011 – Euer Input ist gefragt

Posted: Februar 24th, 2011 | Author: | Filed under: Allgemein, Event, nugg.ad | 1 Comment »

Bei nugg.ad bewegt sich viel. Unser Geschäftsvolumen ist gewachsen und wächst weiter, viele neue Kollegen sind hinzugekommen, gerade auch im europäischen Ausland. Neue Produkte sind entwickelt oder in der Entwicklung, das netzpolitische Umfeld ändert sich. Dementsprechend haben wir unter uns Mitarbeitern einen gehörigen Gesprächsbedarf. Deshalb gibt es unser traditionelles Mitarbeiterevent, der Gurkenworkshop, den wir ab diesem Jahr im Sechsmonatsrhythmus abhalten.

Unser erster Gurkenworkshop in 2011 findet am Scharmützelsee statt und  nicht wie üblich im Spreewald, dem ursprünglichen Namensgeber für dieses Event. Ich persönlich freue mich auf eine (ent)spannende Zeit im Kreise aller nugg.ad Kollegen inklusive Partnern und mehr als 30 Kindern.

Der Workshop wird im BarCamp-Stil durchgeführt werden. Dazu gehören die gemeinsame Erstellung eines Sessionplans am Montag- und Dienstagmorgen und die Bereitstellung von 3 Meetingräumen so dass genügend Slots auch parallel gefüllt werden können. Selbstverständlich wird jeder, der eine Session leiten möchte, sein Thema vorstellen und um Zustimmung werben müssen.

Eine Session möchten wir offen halten für Themen, die von außen an uns herangetragen werden können und bitten deshalb um Euren Input. Was auch immer Euch im Bereich Predictive Targeting bewegt, tragt es an uns heran! Das meistgewünschte Thema werden wir in einer Session am kommenden Dienstag behandeln, möglicherweise als Livestream. Sicher wird es dazu einen ausführlichen Blogpost geben.

Nennt uns Eure Themen hier als Kommentar oder schreibt eine Email an horax@nugg.ad.

Wir freuen uns auf Euren Input.

Die Hashtags für den Gurkenworkshop 2011 sind #nuggad #guwosh.


What a feeling

Posted: September 20th, 2010 | Author: | Filed under: Allgemein | 1 Comment »

Jetzt habe ich also meine Firma verkauft. Ein grossartiges Gefühl – nach so vielen Jahren der Vorbereitung, des Aufbaus, des Bangens, Durchhaltens und Hoffens. In einem früheren Artikel hier habe ich ja schonmal geschildert wie gerne ich – überraschend – Unternehmer bin und wie sehr ich diese Firma mag…

Und jetzt ist es uns tatsächlich gelungen worauf jeder Unternehmer (zumindest im Typus VC-finanziertes Unternehmen) hinarbeitet – der Verkauf an einen strategischen Partner – und was für einen! Es ist ja eine Sache eine Firma aufzubauen, die richtige Strategie zu wählen, die richtigen Leute zu finden, Kunden zu gewinnen, Investoren zu überzeugen usw…

Aber beim Verkauf geht es ja nicht nur darum einen attraktiven Abschluss zu finden – man wünscht sich auch einen Partner, der die Leidenschaft für das Unternehmen teilt, einen, der es wertschätzt was man auch Abseits der Zahlen geschaffen hat, der das Team und das Management schätzt und respektiert und sich idealerweise von der Übernahme mehr als nur einen Ergebnisbeitrag oder eine schöne Story für die eigenen Aktionäre verspricht.

Mit der deutschen Post ist genau das gelungen, und das macht mich nochmal besonders glücklich. Zum einen ist es so, dass die Post in wirklich idealer Weise unsere Positionierung unterstreicht – das wäre bei fast keinem anderen denkbaren Käufer so deutlich möglich gewesen. Zum anderen können wir nugg.ad nicht nur genau so weiterführen wie wir es aufgebaut haben – sondern dies sogar in grosser Unabhängigkeit und Selbständigkeit tun. Das ist wirklich ein grosses Zeichen von Respekt und Wertschätzung für die Firma und das Team!

Was mich aber vor allem glücklich macht ist eine Firma mit einem Haufen ebenfalls brennender und inspirierter Leute (dazu gehört auch der eine oder andere im Umfeld wie z.B. @nico, die Jungs von Spring und Interrogare, Prof. Fink, @pickihh und viele wohlmeinende Freunde und Unterstützer) aufgebaut zu haben, die sowohl nach aussen als auch nach innen vom ersten Tag an bestimmte Prinzipien hochgehalten hat, welche für Investoren eher ein Graus sein mussten (nicht aber für unsere – ehrlich nicht). Also zum Beispiel der Fokus auf den Datenschutz. Familienfreundlichkeit*. Aufrichtigkeit und in die Augen schauen können selbst im Fall von Kündigungen (die wir im Krisenjahr 2009 in ein paar Fällen leider aussprechen mussten). Gerne zur Arbeit kommen und Spass haben dabei. Aus Fehlern lernen und diese auch zugeben. Kundenfokus lernen ohne dabei zu Buckeln. Innovation betreiben aus der Leidenschaft für die Sache und nicht weil der Wettbewerb irgendwas macht. Fokussieren auf das Wesentliche. No Bullshitting.

Um ehrlich zu sein – ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, dass es möglich ist in einem harten Markt ein Unternehmen aufzubauen mit einem hohen Finanzbedarf und dabei fast ausschliesslich mit einfach sehr netten Menschen zusammenzuarbeiten. Was für ein Segen.

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Und jetzt gehts natürlich weiter – wir sind ja noch nicht am Ziel das wir uns vorgenommen haben. Jetzt wollen wir das, was wir geschaffen haben im europäischen Markt weiter etablieren, und da warten noch ein paar harte Nüsse auf uns. Der englische und der französische Markt. Ein Ausbau von Team und Strukturen ohne darüber plötzlich unsere Werte über den Haufen zu schmeissen. Skalierbarkeit unter Beweis stellen (eine der coolsten Herausforderungen).

Wir folgen einfach weiter dem Motto: Take your passion – and make it happen.

*im ersten Beteiligungsvertrag war für mich als Gründer die Option für eine Elternteilzeit vorgesehen – die Anwälte haben mich angesehen wie einen Ausserirdischen als ich es gefordert haben – dann aber brav eingebaut (nach stundenlangen Beratungen über die Details)


Wir sind Post

Posted: August 24th, 2010 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Wir sind Post

wirsindpost


Das war’s mit dem Spiel: Tim ist nugg.ad Tippweltmeister

Posted: Juli 16th, 2010 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Das war’s mit dem Spiel: Tim ist nugg.ad Tippweltmeister

So, das war’s jetzt endgültig mit der WM 2010 für nugg.ad, denn das iPad – der große, heißbegehrte Hauptgewinn unseres offiziellen Tippspiels – ist vergeben worden. Wir sind uns sicher, dass alle Teilnehmer, ob nun gut oder schlecht getippt, bei den Leistungen der doch recht jungen deutschen Mannschaft mindestens genau so gestrahlt haben wie Tippspiel-Gewinner Tim beim Abholen seines iPads im nugg.ad Hauptquartier.

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Win an iPAD by joining the nugg.ad world cup betting game

Posted: Juni 11th, 2010 | Author: | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Win an iPAD by joining the nugg.ad world cup betting game

Who makes the best predictions for the football world cup 2010 ? Someone from an agency, a sales house , a publisher or maybe even a journalist ? That’s the big question, but passion for this wonderful sport and having fun comes first !
That’s why nugg.ad set up this game ! Everybody from the media industry is invited to participate and win an iPAD!
How does it work ?
We use the application www.kicktipp.de which has a german and english interface. If you’re up for the game, just send an email to oliver.pracel@nugg.ad and you will get the invitation link immediately
Good luck and have fun !
Your nugg.ad team