market report 2006 von InteractiveMedia

Posted: Dezember 7th, 2006 | Author: | Filed under: Targeting | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für market report 2006 von InteractiveMedia

Erfolgsfaktor Targeting – Funktionsweise, Wirkung und Marktbedeutung. Studie zum Online-Werbemarkt in Deutschland u.a. mit folgenden Ergebnissen:

Online-Werbung ist eindeutiger Gewinner im Gesamtwerbemarkt: Im Vergleich mit den anderen Gattungen konnte Online mit 22,5 Prozent erneut den höchsten Anstieg verbuchen und ist damit eine der wachstumsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft.

Verschiebung der Mediennutzung zugunsten von Online und digitalen Medien:

Wandel in der Mediennutzung

Angesichts schrumpfender Mediabudgets und zunehmend fragmentierter Zielgruppen suchen Werbetreibende nach alternativen Strategien, um Zielgruppen effektiv und effizient anzusprechen. Die Antwort der Online-Vermarkter lautet Targeting.

Behavioral Targeting überwindet die Grenzen der Umfeldplanung und erweitert die Ansprache themenaffiner Zielgruppen auf den gesamten Werbeträger. Nur wenige Vermarkter bieten bisher solche Targeting-Verfahren an.


35- bis 64-Jährige sind die wichtigste Nutzergruppe von Youtube

Posted: November 30th, 2006 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 35- bis 64-Jährige sind die wichtigste Nutzergruppe von Youtube

[Gefunden auf Netzeitung.de – Internet]

Youtube gilt als das ideale Medium für Werbetreibende, um eine junge Zielgruppe anzusprechen. Tatsächlich sind Jugendliche auf der trendigen Video-Plattform in der Minderheit. Vielmehr zählen die 35- bis 64-Jährigen zur wichtigsten Nutzergruppe des Video-Portals. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen u.a. Marktforscher von eMarketer und Nielsen/Netratings. Sie fanden heraus, dass rund 55 Prozent der Youtube-Nutzer zwischen 35 bis 64 Jahre alt sind. Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen kommt dagegen auf nur knapp 20 Prozent, Jugendliche von 12 bis 17 Jahren nur auf 12 Prozent.

(…) Problematisch könnte dieses Nutzerverhalten für Fernsehsender werden. Denn die zahlungskräftigen 35- bis 64-Jährigen sind primäre Zielgruppe für Fernsehwerbung. Wenn diese weniger fernsehen, um stattdessen im Internet zu surfen, könnten die Werbeeinnahmen der Sender leiden.

Das britische Marktforschungsinstitut ICM hatte im Auftrag der BBC kürzlich in einer Umfrage die Auswirkungen des Online-Videokonsums auf die TV-Nutzungsgewohnheiten ermittelt. 43 Prozent der Befragten, die regelmäßig Online-Videos sehen, hatten angegeben, dass sie deshalb weniger fernsehen würden.

Nicht nur bei Youtube bildet die Jugend die Minderheit der Nutzergemeinde: Auch die Hälfte der Nutzer der virtuellen Kontakt- und Austauschbörse MySpace sind 35 Jahre oder älter, wie das Unternehmen «comScore Media» in einer im Oktober veröffentlichten Studie herausfand. Der Teenager- Anteil ist drastisch am Schwinden: Im vergangenen Jahr waren noch 25 Prozent der Nutzer unter 18 Jahre alt. Dieser Anteil war der Studie zufolge 2006 um die Hälfte gesunken.


Warum ist Reichweite so wichtig?

Posted: November 6th, 2006 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | 2 Comments »

Viele Targeting-Systeme im Markt arbeiten mit folgender Annahme: Wenn ein user x-mal auf Artikel im Bereich Finanzen klickt, ist er „finanz-affin“. Wunderbar… und richtig! Dieser Ansatz liefert mit hoher Wahrscheinlichkeit valide Daten für das Targeting. Mit solchen Profilen lässt sich dann glänzend Targeting für die Website anbieten – leider jedoch nur für einen kleinen Bruchteil der User der Website.

Warum? Der User – vor allem technisch gemessen – ist ein relativ flüchtiges Wesen. Das zeigen nahezu alle Messungen in den letzten Jahren. Viele User kommen nur selten auf ein und dieselbe Website und bleiben zudem nur für wenige Klicks. Zusätzlich ist es so, dass mindestens 100 gute Quellen im Netz existieren, um sich über Finanz-Themen zu informieren – alle kostenlos! Das bedeutet in der Konsequenz, dass nur ein Teil der finanz-affinen User sich immer auf derselben Website über Finanzen informiert. Der Großteil kommt überhaupt nur selten vorbei und nutzt hier und dort mal einen Artikel. Zudem löschen auch noch viele User ihre cookies!

Wenn das Targeting-System jetzt also immer warten muss, bis x-mal irgendwo geklickt wurde und das für jeden relevanten Themenbereich, dann heißt das automatisch, dass dieses Targeting nur für einen Bruchteil der User zur Verfügung stehen kann. Man könnte auch sagen: Mit einem so gestrickten Targeting implodieren die verfügbaren Reichweiten automatisch.

Um diesem Effekt entgegenzusteuern wird man also dieses Targeting mit anderen Maßnahmen – die auch für niedrigfrequente Nutzer greifen – kombinieren müssen. Ein komplizierter Prozess. Wir denken, dass Targeting-Systeme sich auch daran messen lassen müssen, für welchen Teil der tatsächlichen Nutzer eines Angebotes sie Targeting-Informationen zur Verfügung stellen können. Darum ist Reichweite ein wichtiges Kriterium fürs Targeting.