5. nugg.ad Salon in Berlin

Posted: September 5th, 2008 | Author: | Filed under: Berlin, San Francisco & El Dorado, How to discover the nuggets?, nugg.ad | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für 5. nugg.ad Salon in Berlin

img_1780.jpgAuch wenn in Berlin am letzten Montag die Welt fast unterzugehen schien, trafen sich die Teilnehmer des 5. nugg.ad Salons in gewohnt offener und eben doppelt gemütlicher Atmosphäre. Die Location, die Lounge des Frankfurter Tors, prominent über den Dächern der Stadt gelegen bot trotz des Regens eine wunderbare Aussicht über Berlin – naja, vielleicht nicht ganz so weit wie sonst;)

Aber alle Augen und Ohren waren sowieso eher Read the rest of this entry »


OMD Nachlese I: Wo findet der Klick denn statt?

Posted: September 27th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | 2 Comments »

In dem von United Internet Media gesponsorten Special der WUV zur OMD ist ein (natürlich) interessantes Interview mit Frank Wagner zu sehen.

http://www.wuv.de/special/2007-omd/multimedial.php

Frank erklärt seiner Mutter was er bei nugg.ad macht (jetzt verstehen es sogar wir hier) und wagt die These, dass der relevante Klick in den Köpfen stattfindet und nicht in den Zeigefingern…

Im Hintergrund sieht man unseren glamourösen Stand. Die Interviewerin wirkt ein bisschen derangiert, aber war halt ein harter Tag.


Wollen wir ins Kühlregal gehen?

Posted: September 10th, 2007 | Author: | Filed under: How to discover the nuggets?, Targeting | Tags: | Kommentare deaktiviert für Wollen wir ins Kühlregal gehen?

trocken – nass – nass ambient – chilled – frozen

FMCG is a strange world…Das oben sind die Begriffe in denen dort beispielsweise die Welt eingeteilt wird, es gibt also auch sowas wie „Vertriebsmanager nass ambient“ oder eben Fragen wie im Titel des Beitrages. Seltsame fremde Welt. Scheint aber auch umgekehrt zu gelten denn wenn man sich ansieht was dort über Online gedacht wird und wieviele Spendings überhaupt in Online gehen dann kommen einem echt die Tränen.  Da wird nur in TV geplant, alles andere ist bestenfalls stützend oder im Sonderfall im Blickfeld. Online tauchte in diesem Fall nichtmal auf der Liste der pot. verfügbaren Medien auf!

Und dabei schrumpft TV schon. Und in den heissen Zielgruppen sogar dramatisch. Da muss sich echt was ändern…


Sascha Lobo wirbt für Blog-Werbung beim nugg.ad-Salon

Posted: September 4th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , | 4 Comments »
  • Im Hamburger Hafen-Klub diskutierten Branchenexperten über die Zukunft des digitalen Marketing
  • Sonderwerbeformen im „Web 2.0“ ergänzen das digitale Marketing, sind aber keine Revolution

Letzte Woche Donnerstag luden wir zum zweiten Mal zum nugg.ad Salon – und zwar nach Hamburg in den Hafen-Klub. Auch diesmal war es insbesondere Dank Sascha Lobo ein sehr unterhaltsamer, vor allem aber auch interessanter und informativer Abend:

Sonderwerbeformen im „Web 2.0“ werden den digitalen Marketing-Mix zwar ergänzen, nicht aber revolutionieren – so das Ergebnis des „Streitgespräches“ zwischen Claudia Dubrau und Internet-Koryphäe Sascha Lobo. In der exklusiven Atmosphäre des Hamburger Hafen-Klubs lieferten sich die Marketing-Expertin des TV- und Online-Vermarkters IP Deutschland und der Initiator der Blog-Werbeplattform Adical eine spannende Debatte zum Thema „Zukunft der Vermarktung“. Während Dubrau eine stabile duale Aufgabenteilung zwischen Standardwerbeformen und neueren Online-Werbetrends prognostizierte, verwies der Vordenker der deutschen Bloggerszene vor allem auf das hochwertige Publikum der Weblogs. Trotz geringerer Reichweiten räumte Lobo nutzergenerierten Inhalten die größere Werbewirkung ein, da sie vor allem über involvierte Leserschaften mit hoher Multiplikationskraft verfügen. Einig waren sich beide in ihrer Einschätzung, dass Markenartikler und Hersteller von Fast Moving Consumer Goods immer noch Berührungsängste mit der Online-Werbung insgesamt, besonders aber mit dem Web 2.0 haben.
Unter der Moderation von Martina Pickhardt, selbst eine feste Größe in der Hamburger Medienszene, beteiligten sich anschließend die rund 30 geladenen Gäste an einer regen Fachdiskussion. Dabei stand für die Vertreter von führenden Vermarktern und Agenturen vor allem der Vergleich zwischen Suchmaschinenmarketing und neueren Trends der Online-Werbung wie das Behavioral Targeting im Mittelpunkt.
„Die mit ihren Erfolgen in die Jahre gekommenen Mediengattungen wie Print, Radio oder auch TV dürften ob der Innovationskraft der Onlinemedienbranche neidisch werden. So radikal, wie die Nutzer mit dem Internet ihr Mediennutzungsverhalten verändern, so tabulos überdenken auch viele Werber ihre Konzepte. Wir von nugg.ad sind froh, ein Teil dieses Prozesses zu sein“, erklärt Frank Wagner, Vorstand der nugg.ad AG und mit Stephan Noller Gastgeber des Abends. „Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die angeregte Diskussion und freuen uns, den Gesprächsfaden auf der OMD wieder aufzunehmen“.
Mit unserem exklusiven Branchentreff knüpfen wir bereits an eine kleine Tradition an. So trafen sich im Januar 2007 führende Vertreter der Werbebranche zu einer ersten Salonrunde in der Lounge des Frankfurter Tors in Berlin. Der nugg.ad-Salon bietet Vordenkern und Entscheidern der Werbewirtschaft einen informellen Rahmen, um sich in ansprechendem Ambiente zwanglos über aktuelle Entwicklungen im digitalen Marketing auszutauschen.
Allen Interessierten stellen wir übrigens kostenlos aktuelle Informationen zum Online-Werbemarkt zur Verfügung: Untersuchungen von eMarketer oder Studienergebnisse aus Research&Results informieren über neueste Wachstumstrends wie das Predictive Behavioral Targeting.

salon-auf-weg.jpg

Hier sind wir alle in freudiger Erwartung auf dem Weg zum Salon.

Und die Mühe hat sich wieder mal gelohnt. Es war ein erfolgreicher und entspannter Abend – trotz Krawattenzwang (auf der unteren Ebene;)!!

Ein paar Fotos vom Salon sind übrigens für alle Gäste unter der bekannten Adresse einzusehen.


Markenwerbung nur in kontrollierten Umfeldern, gell…

Posted: Juli 8th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , | 3 Comments »

Es wird ja unheimlich viel darüber gesprochen wie schwierig es doch ist Markenartikler von der Werbung in „user generated content“ zu überzeugen weil das ja so schwierige und unkontrollierbare Umfelder sind.

Bin gerade auf einer sehr renommierten Online-Website auf ein Beispiel gestossen das brutal zeigt wie naiv es ist zu glauben dass in „professionellem“ Content alles safe wäre…

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SevenOne Interactive nutzt nugg.ad Technologie

Posted: Mai 21st, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad, Targeting | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für SevenOne Interactive nutzt nugg.ad Technologie

Künftig setzt SevenOne Interactive zur zielgenaueren Platzierung von Online-Werbekampagnen auf unsere Technologie. Der Online- und Multimediavermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe will damit das Werbepotenzial seines reichweitenstarken Online-Portfolios, zu dem neben den Sendermarken auch die dynamischen Web-2.0-Communties MyVideo.de und Lokalisten.de zählen, optimieren. Die Vorbereitungen für den Live-Betrieb starten ab sofort.

SevenOne Interactive, der Online- und Multimedia-Vermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe, vermarktet die Angebote der Senderfamilie in den Bereichen Internet, Teletext, Mobile, CRM/Direct Marketing und Events. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Teletexte wie die von DSF, MTV und VIVA. Zudem vermarktet SevenOne Interactive neben Deutschlands größtem Instant-Messaging-Dienst ICQ u.a. die Community-Plattformen MyVideo.de und Lokalisten.de sowie wetter.com und billiger.de. Im Bereich Teletextwerbung ist SevenOne Interactive Marktführer, im Ranking der Online-Vermarkter liegt das Unternehmen mit 10,50 Millionen Unique Usern auf Platz 4 (AGOF/internet facts 2006-III).Somit vermarktet SevenOne Interactive das zweitgrößte Content-Angebot im deutschen Internet.

Mit unserem Predictive Behavioral Targeting kann SevenOne Interactive nun speziell die Inhalte der reichweitenstarken Web-2.0-Communities MyVideo.de und Lokalisten.de nach Zielgruppen qualifizieren und damit das gesamte Online-Portfolio noch effizienter vermarkten. Unsere Technologie ermöglicht eine themenaffine Nutzeransprache über alle Plattformen hinweg – unabhängig von Themenumfeldern. Dadurch ermöglicht SevenOne Interactive werbetreibenden Unternehmen, ihre Werbebotschaften noch exakter nach den Bedürfnissen und Interessen der User bereitzustellen. Speziell Markenartikler für Konsumgüter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogerieartikel können somit voraussichtlich ab Spätsommer auf den Online-Plattformen der ProSiebenSat.1-Networld ihre Zielgruppe noch präziser ansprechen und die Werbewirkung weiter steigern.


Noch einmal Joghurt: Markenartikler und Onlinewerbung

Posted: Mai 8th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Noch einmal Joghurt: Markenartikler und Onlinewerbung

Adam Compagnone von TNS Media Intelligence aus New York hat mir eine interessante Publikation von eMarketer zum Thema FMCG und Onlinewerbung geschickt. Demnach werden US-Markenartikler in diesem Jahr 600 Millionen US-Dollar für Onlinewerbung ausgeben. Betrachtet man die Sparte Food & Beverage (Joghurt!) ist das Internet gar die einzige Mediengattung, in der die Spendings deutlich wachsen (+27% 2005/2006). Wow!

Aber: den Löwenanteil des Werbekuchens bei Food & Beverage holt sich auch weiterhin das Fernsehen (siehe Grafik), Online ist in den USA gerade mal mit 2% dabei, in Europa gar nur im Promillebereich. Was tun? Sie ahnen es: Zielgruppen auch außerhalb von Contentumfeldern buchbar machen, ganz klassisch nach Soziodemographie, Lifestyle, Produktaffinitäten. Bei nugg.ad heisst das Predictive Behavioral Targeting. Zum Artikel bei eMarketer.com

emarketer


Die Behavioral Targeting Genossenschaft

Posted: April 9th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, Nuggets & Schmankerln | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Die Behavioral Targeting Genossenschaft

Vor einigen Monaten schrieb ich an dieser Stelle über Parallelen zwischen Behavioral Targeting und den guten alten Tante-Emma-Läden. Etwas um die Ecke gedacht haben wir jetzt eine weitere. Das renommierte Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut (GDI), begründet vom Vater der legendären Schweizer Migros-Märkte, behandelt in der aktuellen Ausgabe seiner Publikation GDI Impuls das Thema Behavioral Targeting. Gottlieb Duttweiler ist so etwas wie Tante Emmas Übervater – Kaufmann aber auch Farmer in Südamerika, Sozialpolitiker, Genossenschaftler, Förderer der Wissenschaften und Künste, Visionär mit starken Prinzipien und Sendungsbewusstsein.
In der Frühjahrsausgabe von GDI Impuls zu lesen:
– Markus Schlögel und Verena Walter beleuchten das Thema Behavioral Targeting näher in ihrem Beitrag „Im Zentrum der Kampagnen stehen nicht mehr die Inhalte sondern die Kunden“
– Ich freue mich, mich mit meinem Lieblingsspruch „Wer Web-Werbung will, muss Joghurt können“ einmischen zu dürfen.

duttweiler

Was wohl jeder Schweizer weiss: der Verkauf von Tabak und Alkohol ist in Migrosmärkten verpönt. Dass Duttweiler selbst es mit dem Verzicht nicht so genau nahm, belegt unter anderem dieses Foto.


Körperpflege und Nahrungsmittel treiben Wachstum von FMCG-Onlinewerbung an

Posted: März 29th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, Targeting | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Körperpflege und Nahrungsmittel treiben Wachstum von FMCG-Onlinewerbung an

In der von Nielsen/ Net Ratings veröffentlichten Pressemitteilung ist diese Woche zu lesen, dass die Zahl der Online-Anzeigen von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) wie z.B. Fleischwurst und Rasierklingen von 2005 auf 2006 um 81% gestiegen ist. Das zeigt also, dass langsam auch die Produktwerbung für FMCG verstärkt im Internet stattfindet:

FMCG-Werbung

Vorteil des Online-Werbmarktes – so Johanna Hansen, Sales Manager bei Nielsen//NetRatings in der oben erwähnten PM – sei, dass Online-Kampagnen in der Regel kostengünstiger seien als klassische Offline-Kampagnen. Das hätten die Werbetreibenden für FMCG-Produkte mittlerweile erkannt. Bleibt also nur noch zu hoffen, dass sie bald auch erkennen, dass unsere Predictive Behavioral Targeting-Technologie auch für FMCG-Produkte einsetzbar ist – da wir vollständige Planungsdaten samt Soziodemographie, Lifestyle und Produktinteressen liefern – auch für Produkte, für die es im Internet keine Kontextumfelder gibt.


Die Triple-Win-Situation

Posted: Januar 3rd, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , , , , | 1 Comment »

Onlinewerbung boomt. Auf dem nun schon viertgrößten, milliardenschweren Werbeträger Online werden die Werbeplätze knapp. Schon Anfang 2006 wiesen zwei große Online-Vermarkter auf Engpässe hin – insbesondere in den Bereichen Auto, Reisen, Finanzen und Sport.

Man fragt sich: Was haben diese vier Bereiche, was andere nicht haben?: Drei sind produktaffin. Wer mit Autowerbung Autointeressierte erreichen möchte, macht auf einer Autoseite keine Streuverluste. Das gilt auch für Reiseinteressierte auf Reiseseiten und Finanzinteressierte auf Finanzseiten. Werbekunden in diesen drei Bereichen können sich aber gleich zweifach glücklich schätzen. Erstens finden sie leicht hochgradig produktaffine Werbeumfelder und müssen dort ohnehin kaum Streuverluste bezahlen. Zweitens können sie dank Behavioral Targeting diejenigen Nutzer, die ausreichend häufig auf Auto-, Reise- und Finanzseiten gesurft sind, auch außerhalb dieser Seiten adressieren. Das ist doppelt hilfreich, da die drei Bereiche Auto, Reise und Finanzen zusammen gerade einmal fünf Prozent der IVW-geprüften Page Impressions in Deutschland ausmachen.


Durchschnittliche Verteilung der Page Impressions

Abb.: Durchschnittliche Verteilung der Page Impressions bei
457 IVW-geprüften Online-Angeboten in Prozent
(Stand Nov. 2006; eigene Berechnung)

Der eingangs genannte vierte Bereich, Sport, vereint alleine immerhin vier Prozent der PIs auf sich. Sportseiten sind bei Werbekunden aber nicht deshalb beliebt, weil sie von so vielen Sportinteressierten genutzt werden. Attraktiv ist vor allem der hohe Männeranteil der Sportseitenuser. Denn das bedeutet geringe Streuverluste beim Bewerben von Produkten für Männer – die dabei rein gar nichts mit Sport zu tun haben müssen. Wie Bier. Oder Rasierklingen. Sportseiten sind somit vor allem zielgruppenaffin, nicht produktaffin.

Werbeträger mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis sind dagegen bei Werbung für geschlechtsspezifische Produkte schnell „stuck in the middle“. Denn Rasierklingen-Werbung bei 50 Prozent Frauen bedeutet schlicht doppelten TKP. Umgekehrt gibt es ja vielleicht auch einen Werbekunden mit Rasierklingen für Damen? Dann entsteht eine wunderbare Triple-Win-Situation: Der Vermarkter kann hundert Prozent Reichweite verkaufen, womöglich zuzüglich Targeting-Aufpreis, und zwei Kunden erhalten effektiv massiv Rabatt, da sie beide keine Streuverluste mehr zahlen müssen.

Erst durch Predictive Behavioral Targeting wird das jedoch möglich. Simples Behavioral Targeting reicht dazu methodisch nicht aus. Denn es gibt keine inhaltlich rasierklingenaffine Webseiten. Es gibt online kein Rasierklingen-Behavior. Es gibt übrigens auch kein Teewurst-Behavior, kein Schokoriegel- und auch kein Toilettenpapier-Behavior. Deshalb müssen Behavior-Daten mit erfragten Informationen zu Demographie, Interessen und Lifestyle angereichert werden. Für jeden einzelnen Nutzer. Dann weiß man nicht nur, dass beispielsweise 50 Prozent der Nutzer Frauen sind. Sondern auch, welche 50 Prozent Frauen sind.