How digital media fit into consumer purchase decisions

Posted: November 27th, 2006 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für How digital media fit into consumer purchase decisions

„The Internet – in its various forms of websites, search engines, advertising, email, and professional and consumer reviews – is highly influential at every stage of the process, from first awareness to final decision making. In fact, the web influences purchase decisions – online and offline – more than any other factor. And corporate websites have more impact than any other kind of sites and services.“, heißt es in einer Studie der DoubleClick Inc.

Websites are the single greatest source ..

Key findings among others:

Consumers say they are more likely to “view through” ads (visit advertised sites without clicking on ads) than click through.

The importance of digital media in the purchase process can vary greatly by vertical. Travel and finance purchase decisions, for example, are greatly dominated by the Internet. For other sectors, the mix of influence is less concentrated on online channels.

Websites by far dominate purchase decisions

Consumers see the value of advertising as part of the purchase consideration phase of shopping. That may surprise some advertisers who view the key value of ads at the top of the purchase funnel.

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Wer an die Fleischtöpfe will, muss Fleischwurst können

Posted: Oktober 30th, 2006 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | 1 Comment »

In der Onlinewerbung wird alles anders und bleibt doch so wie es ist

Der SPIEGEL widmet sich in Ausgabe 39/06 unter dem Titel „Was Du machst, ist ganz egal“ der bunten Web2.0 Welt. Mich amüsiert und beunruhigt gleichermaßen, dass nach fünf Jahren Eiszeit wieder en masse Geschäftsideen ohne verlässliche Erlösmodelle aufblühen, die sich aber dennoch offensichtlich nicht über einen Mangel an medialem Hype und auch handfesten Investments beklagen müssen. Nichts gelernt aus Bubble1.0?

Irgendwie und irgendwann wollen fast alle – auch die im genannten Artikel behandelten YouTube, Myspace, MyVideo und StudiVZ – Geld mit Werbung verdienen. Damit das Investoren einigermaßen glaubhaft zu vermitteln ist, wird die Werbewelt schnell mal uminterpretiert. Ehssan Dariani, Gründer von StudiVZ, meint gar, wenn die Grenze von 1 Mio. Mitgliedern demnächst überschritten ist, wäre sein Unternehmen „für Werbekunden attraktiver als RTL“. Statt „nerviger Popup-Fenster“ erwartet er etwa Diskussionsgruppen, die dann beispielsweise ein Reiseveranstalter als Sponsor bewerben darf. Sorry, all das hatten wir schon einmal und letztendlich ging es gründlich schief.

Dabei ist Werbung doch eigentlich ganz einfach. Zunächst einmal verfügen jene Unternehmen über die wirklich großen und für Websitebetreiber somit interessanten Budgets, welche sich hinter den Produkten verbergen, denen wir alle Tag für Tag im Supermarkt begegnen. Es geht also zum Beispiel um Joghurt, Waschmittel oder Fleischwurst. Deren Hersteller werben bislang nur wenig im Web und werden wohl auf lange Sicht ihre Budgets eher bei RTL als im Internet sehen.

Rügenwalder

Zudem wissen die Marketingverantwortlichen der Nestlé, P&G oder Henkels dieser Welt in der Regel sehr genau, was sie wollen: Zielgruppen, beschrieben mittels Soziodemographie, Lifestyle und Produktinteressen. Ihre Ziele sind Markenbekanntheit und Image, letztendlich aber vor allem Käufer. Verlässliche Informationen, wo Zielgruppen zu finden und deren Bildschirme in Form von Ads buchbar sind, liefert weder der Kontext einer Website, noch kann Google mit AdWords helfen. Schließlich sucht kaum einer im Internet nach Produkten, bei denen er im Supermarkt zugreift.

Die Angebote im Internet von heute – ob nun 2.0 oder nicht – können allerdings mittlerweile etwas bieten, was das Interesse am Internet bei den Markenartiklern rapide steigen lassen wird: Millionen von Nutzern. Die Werbeträger und Vermarkter im Netz müssen dazu aber lernen, die Menschen hinter der technisch messbaren Nutzung zu verstehen. Was interessiert sie, was ist für sie relevant, welche Werbung sinnvoll? Es ist somit weder das Web noch die Werbung, die neu erfunden werden müssen. Nutzung und Nutzer zu verstehen und für die Werbetreibenden erreichbar, sprich buchbar, zu machen, ist Argument genug, um auch mit dem Internet an die Fleischtöpfe der Werbung zu gelangen. Es geht um die Wurst!