Sieben Thesen zur Online-Werbung oder warum Sie an Behavioral Targeting nicht vorbei kommen

Posted: Juli 10th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Sieben Thesen zur Online-Werbung oder warum Sie an Behavioral Targeting nicht vorbei kommen

Auf Grund der großen Nachfrage – wenngleich man sie auch auf unserer Homepage unter „Aktuelles“ downloaden kann – hier nochmal die Sieben Thesen zur Online-Werbung zum Schmökern oder gerne auch zum Diskutieren…;)

1. Die Zielgruppe ist wichtiger als das Umfeld

Besser, Sie haben die richtige, weil relevante Werbung in irgendeinem Umfeld, als irgendeine Werbung im vermeintlich richtigen Inhalteumfeld. Doch, wie finden Sie heraus, ob Ihre Werbung relevant für den Konsumenten ist? Online-Werbung analog zum Klickverhalten anzubieten, reicht dazu nicht aus. Denn so können Sie nur Bereiche abdecken, zu denen Webangebote existieren. Aber was ist mit Produkten außerhalb der großen Kategorien wie Reisen, Finanzen oder Autos? Durch die Verknüpfung von Befragungsdaten und statistischen Methoden können Sie das Profil des Website-Besuchers schärfen und die Relevanz Ihrer Werbung erhöhen – und das auch ohne korrespondierende Internetangebote.

2. Targeting macht das Internet reif für FMCG

Kaum zu glauben, aber Google kann nicht alles. Fleischwurst, Joghurt, Toilettenpapier? Keine Chance. Eine der wichtigsten Produktkategorien, die der Fast Moving Consumer Goods (FMCG), taucht online so gut wie gar nicht auf. Der Grund: Die Streuverluste für Marken und Unternehmen in diesem Segment sind online zu hoch. Doch mit der Echtzeitkopplung von Nutzerverhalten und Befragungsdaten vergrößern Sie deutlich Ihre relevante Zielgruppe und minimieren die Streuverluste Ihrer Kampagne. So wird das Internet endlich reif für die fetten Budgets der Markenartikler.

3. Streuverluste schädigen Ihre Marke

Werbetreibende vergessen gerne eines: Jede irrelevante Werbung belastet die Marke, weil sie das Individuum nicht ernst nimmt. Im Gegensatz zu Print, Radio und TV können Sie im Internet etwas dagegen tun. Denn mit Targeting haben Sie eine Rückkopplung zum Konsumenten. Ungezielter Werbedruck auf anonyme Massen war gestern, heute hören Sie genau zu und lernen die Interessen des Einzelnen verstehen.

4. Übertreiben Sie es nicht mit der Klickoptimierung, was zählt, sind Zielgruppen

Mit Behavioral Targeting der neuesten Generation ist Klickoptimierung und TKP kein Widerspruch mehr. Die Zeiten, in denen Sie Bannerkampagnen optimieren, indem Sie das Motiv oder die Platzierung mit der schlechtesten Klickrate rauswerfen, sind vorbei. Nicht die Erhöhung der Klickraten von beliebigen Zielgruppen ist der Schlüssel zum Erfolg, sondern die Ansprache der relevanten Zielgruppe. So optimieren Sie die Werbewirkung.

5. Datenschutz ist ein hohes Gut

Informelle Selbstbestimmung und Datenschutz sind Grundwerte unserer Gesellschaft und gesetzlich klar geregelt. Dies zu respektieren und aktiv zu leben, ist eine Grundvoraussetzung für den geschäftlichen Erfolg mit Werbung im Internet. Die Nutzung ausschließlich anonymisierter und pseudonymer Daten ist der korrekte Weg. Personenbezogene Informationen wie Name, E-Mail oder auch nur IP-Adresse haben im Targeting nichts verloren.

6. Die Nutzer funken zurück – Targeting ist Feedback-Advertising

Targeting verändert die Funktionsweise von Werbung grundlegend – online schon heute, mobil und im TV morgen. Die für Werbetreibende wichtige inhaltliche Zuordnung von redaktionellen Internetangeboten geschieht bislang mit oberflächlichen IVW-Codes. Im Web 2.0 können das die Nutzer besser: User Generated Content, egal ob Wort, Ton oder Bild, werden mit „Tags“ versehen. Diese Community-Empfehlungen heben das Kontaktmanagement auf ein neues Niveau. Mit flexibel einsetzbaren Targeting-Technologien können Sie völlig neue Ansätze entwickeln und das Potenzial nutzen.

7. 2010 gibt es vielleicht weniger Werbung, sicher aber mehr zielgerichtete Werbung

Egal ob Internet, der Mobile- und Game-Bereich, Fernsehen oder IPTV – in Zukunft wird es in digitalen Medien mehr zielgenaue, individuelle Werbeblöcke geben. Schon 2010 wird jede zweite Onlinekampagne mit Targeting ausgeliefert. Ob der werbliche Overkill damit der Vergangenheit angehört, bleibt abzuwarten. Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung stellt Targeting in jedem Fall dar.


SevenOne Interactive nutzt nugg.ad Technologie

Posted: Mai 21st, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad, Targeting | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für SevenOne Interactive nutzt nugg.ad Technologie

Künftig setzt SevenOne Interactive zur zielgenaueren Platzierung von Online-Werbekampagnen auf unsere Technologie. Der Online- und Multimediavermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe will damit das Werbepotenzial seines reichweitenstarken Online-Portfolios, zu dem neben den Sendermarken auch die dynamischen Web-2.0-Communties MyVideo.de und Lokalisten.de zählen, optimieren. Die Vorbereitungen für den Live-Betrieb starten ab sofort.

SevenOne Interactive, der Online- und Multimedia-Vermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe, vermarktet die Angebote der Senderfamilie in den Bereichen Internet, Teletext, Mobile, CRM/Direct Marketing und Events. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Teletexte wie die von DSF, MTV und VIVA. Zudem vermarktet SevenOne Interactive neben Deutschlands größtem Instant-Messaging-Dienst ICQ u.a. die Community-Plattformen MyVideo.de und Lokalisten.de sowie wetter.com und billiger.de. Im Bereich Teletextwerbung ist SevenOne Interactive Marktführer, im Ranking der Online-Vermarkter liegt das Unternehmen mit 10,50 Millionen Unique Usern auf Platz 4 (AGOF/internet facts 2006-III).Somit vermarktet SevenOne Interactive das zweitgrößte Content-Angebot im deutschen Internet.

Mit unserem Predictive Behavioral Targeting kann SevenOne Interactive nun speziell die Inhalte der reichweitenstarken Web-2.0-Communities MyVideo.de und Lokalisten.de nach Zielgruppen qualifizieren und damit das gesamte Online-Portfolio noch effizienter vermarkten. Unsere Technologie ermöglicht eine themenaffine Nutzeransprache über alle Plattformen hinweg – unabhängig von Themenumfeldern. Dadurch ermöglicht SevenOne Interactive werbetreibenden Unternehmen, ihre Werbebotschaften noch exakter nach den Bedürfnissen und Interessen der User bereitzustellen. Speziell Markenartikler für Konsumgüter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogerieartikel können somit voraussichtlich ab Spätsommer auf den Online-Plattformen der ProSiebenSat.1-Networld ihre Zielgruppe noch präziser ansprechen und die Werbewirkung weiter steigern.


Die Zukunft der Werbung in Second Life

Posted: April 26th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , , , | 4 Comments »

Es ist so eine spannende Sache! Okay, wir haben eigentlich ja schon genug zu tun hier im realen nugg.ad Büro… Aber diese Sache mit Second Life konnten wir uns nicht entgehen lassen! Second Life ist ein so geniales und faszinierendes Testfeld für unsere Technologie..

O-Ton Stephan: „Wie auf einem Spielfeld können wir mit der Werbung der Zukunft experimentieren und diese direkt für Kunden erlebbar machen. Aber auch das Feedback der Community ist viel direkter und klarer – die Utopie einer vom Kommerz nicht gestörten Zweitwelt wird in Second Life noch mit viel Energie verfolgt. An keinem anderen Ort können wir derzeit mehr lernen, um innovative, vielleicht sogar revolutionäre Werbekonzepte der Zukunft zu entwickeln.“

Screenshot_002_klein.jpg

[Das Testgelände FutureAd Park in Second Life]

Nochmal für die, die es noch nicht mitbekommen haben: Zusammen mit Inworld Advertising Network (IAN) testen wir die ersten verhaltensbasierten Werbeanzeigen in Second Life. Wir haben unser Predictive Behavioral Targeting an die Onlinewelt adaptiert – ohne Probleme!:-)

IAN ist ein spezieller Vermarkter für relevante Werbung in Second Life. IAN vermarktet mittlerweile 700 Werbeträger auf über 50 Sims (Landeinheit in Second Life) und ist damit das reichweitenstärkste In-world-Werbemittel innerhalb der deutschen Second Life-Community.

Avataren können wir nun auf dem Testgelände FutureAd Park – abhängig von ihrem Verhalten – ganz gezielt Werbung einblenden. D.h. auf Werbetafeln innerhalb des Testgeländes werden nur solche Inhalte angezeigt, die für den Avatar auch tatsächlich relevant und interessant sind: Betrachtet ein Avatar einen Interessensturm (der stellvertretend steht beispielsweise für einen virtuellen Sportartikel-Shop), wird diese Information vom nugg.ad-System registriert und ein Nutzerprofil angelegt. Nähert sich der Avatar dann einer Werbetafel, schaltet diese die passende Werbung – in obigem Beispiel für Sportartikel.

Screenshot_006_klein.jpg

[Beispiel hier: Jugendlicher erhält Werbung für Handy]

Screenshot_004_klein.jpg

[Und so sieht sein Profil aus.]

Nein, keine Angst! 😉 Da lediglich nicht-personenbezogene Avatar-Daten gespeichert und zudem noch mit nugg.ad -Schätzdaten angereichert werden, bleiben persönliche Daten auch hier geschützt!


Körperpflege und Nahrungsmittel treiben Wachstum von FMCG-Onlinewerbung an

Posted: März 29th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, Targeting | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Körperpflege und Nahrungsmittel treiben Wachstum von FMCG-Onlinewerbung an

In der von Nielsen/ Net Ratings veröffentlichten Pressemitteilung ist diese Woche zu lesen, dass die Zahl der Online-Anzeigen von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) wie z.B. Fleischwurst und Rasierklingen von 2005 auf 2006 um 81% gestiegen ist. Das zeigt also, dass langsam auch die Produktwerbung für FMCG verstärkt im Internet stattfindet:

FMCG-Werbung

Vorteil des Online-Werbmarktes – so Johanna Hansen, Sales Manager bei Nielsen//NetRatings in der oben erwähnten PM – sei, dass Online-Kampagnen in der Regel kostengünstiger seien als klassische Offline-Kampagnen. Das hätten die Werbetreibenden für FMCG-Produkte mittlerweile erkannt. Bleibt also nur noch zu hoffen, dass sie bald auch erkennen, dass unsere Predictive Behavioral Targeting-Technologie auch für FMCG-Produkte einsetzbar ist – da wir vollständige Planungsdaten samt Soziodemographie, Lifestyle und Produktinteressen liefern – auch für Produkte, für die es im Internet keine Kontextumfelder gibt.


Kooperation mit Österreich

Posted: März 29th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad, Targeting | Tags: , , , , | 2 Comments »

Und auch mal wieder ein Beitrag von mir, aus der PR-Abteilung;-)
Parallel zu unserem Projekt in Second Life haben wir gerade eine umfangreiche Partnerschaft mit Tripple ad-locator.net beschlossen, dem mit 520 Mio. PI einer der führenden Online-Vermarkter in Österreich. Gemeinsam bieten wir nun dort erstmals die Möglichkeit an, Zielgruppen statt abstrakte Werbeumfelder zu buchen.

Nach einer etwa vierwöchigen Testphase haben wir die rund 20 größten Portale sowie über 200 Websites von Tripple an unser System angeschlossen, so dass Werbetreibende ab sofort die Echtzeit-Analyse der Website-Besucher direkt für ihre Werbung nutzen können.

Tripple betreut eines der umfangreichsten Content-Angebote für Österreich und vermarktet darüber hinaus mehr als 200 Werbeträger aller Kategorien und Größenordnungen. Die eigenen Websites Auto.at, Style.at und Seminar.at erreichen eine halbe Mio. Unique Visitors im Monat, die vermarkteten Portale haben eine Reichweite von weit über drei Millionen Nutzer.
Wir können also gespannt sein!


Auch in der Schweiz stehen die Zeiger der Onlinewerbebranche auf Wachstum

Posted: März 6th, 2007 | Author: | Filed under: Targeting | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Auch in der Schweiz stehen die Zeiger der Onlinewerbebranche auf Wachstum

Auf Kleinreport.ch ist zu lesen, dass der Web2com-Index für Onlinewerbung im Jahr 2007 mit einer Zunahme von 30 Prozent rechnet. Das Wachstum werde „vor allem durch neue Technologien (u. a. Behavioral Targeting) [man höre und … wundere sich nicht !!!] und neue Werbeformen (u. a. Streamings) begünstigt, die auch international ein hohes Wachstum versprechen“.  Im Januar habe der zu Beginn des Jahres auf 100 Punkte zurückgesetzte Index ein Plus von 1,9 Prozent verzeichnet; im Vorjahr war er insgesamt auf 147,1 Punkte geklettert.

Web2com gehört zur Publigroupe und errechnet – basierend auf monatlichen Erhebungen der Investitionen für kommerzielle Werbung nationaler und internationaler Online-Plattformen – den Index seit über acht Jahren. Er zeigt damit auf, wie sich die Internetwerbung in der Schweiz entwickelt.


Persönliche Daten kein Geheimnis mehr

Posted: Januar 25th, 2007 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Persönliche Daten kein Geheimnis mehr

Laut eines aktuellen Artikels auf OneToOne sind Internetnutzer zunehmend bereit, ihre persönlichen Daten preiszugeben, damit Anbieter von Online-Inhalten auf ihre Vorlieben eingehen. Das ermittelte der US-Provider Choice Stream in einer aktuellen Studie. Demnach gestatten immer mehr User der Website, ihre Einkäufe und Klicks zu verfolgen. 2006 waren das bereits 57 Prozent! Die Sicherheit des Datenschutzes ist dennoch bei den Usern weiterhin ein wichtiges Thema!


Die Triple-Win-Situation

Posted: Januar 3rd, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , , , , | 1 Comment »

Onlinewerbung boomt. Auf dem nun schon viertgrößten, milliardenschweren Werbeträger Online werden die Werbeplätze knapp. Schon Anfang 2006 wiesen zwei große Online-Vermarkter auf Engpässe hin – insbesondere in den Bereichen Auto, Reisen, Finanzen und Sport.

Man fragt sich: Was haben diese vier Bereiche, was andere nicht haben?: Drei sind produktaffin. Wer mit Autowerbung Autointeressierte erreichen möchte, macht auf einer Autoseite keine Streuverluste. Das gilt auch für Reiseinteressierte auf Reiseseiten und Finanzinteressierte auf Finanzseiten. Werbekunden in diesen drei Bereichen können sich aber gleich zweifach glücklich schätzen. Erstens finden sie leicht hochgradig produktaffine Werbeumfelder und müssen dort ohnehin kaum Streuverluste bezahlen. Zweitens können sie dank Behavioral Targeting diejenigen Nutzer, die ausreichend häufig auf Auto-, Reise- und Finanzseiten gesurft sind, auch außerhalb dieser Seiten adressieren. Das ist doppelt hilfreich, da die drei Bereiche Auto, Reise und Finanzen zusammen gerade einmal fünf Prozent der IVW-geprüften Page Impressions in Deutschland ausmachen.


Durchschnittliche Verteilung der Page Impressions

Abb.: Durchschnittliche Verteilung der Page Impressions bei
457 IVW-geprüften Online-Angeboten in Prozent
(Stand Nov. 2006; eigene Berechnung)

Der eingangs genannte vierte Bereich, Sport, vereint alleine immerhin vier Prozent der PIs auf sich. Sportseiten sind bei Werbekunden aber nicht deshalb beliebt, weil sie von so vielen Sportinteressierten genutzt werden. Attraktiv ist vor allem der hohe Männeranteil der Sportseitenuser. Denn das bedeutet geringe Streuverluste beim Bewerben von Produkten für Männer – die dabei rein gar nichts mit Sport zu tun haben müssen. Wie Bier. Oder Rasierklingen. Sportseiten sind somit vor allem zielgruppenaffin, nicht produktaffin.

Werbeträger mit einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis sind dagegen bei Werbung für geschlechtsspezifische Produkte schnell „stuck in the middle“. Denn Rasierklingen-Werbung bei 50 Prozent Frauen bedeutet schlicht doppelten TKP. Umgekehrt gibt es ja vielleicht auch einen Werbekunden mit Rasierklingen für Damen? Dann entsteht eine wunderbare Triple-Win-Situation: Der Vermarkter kann hundert Prozent Reichweite verkaufen, womöglich zuzüglich Targeting-Aufpreis, und zwei Kunden erhalten effektiv massiv Rabatt, da sie beide keine Streuverluste mehr zahlen müssen.

Erst durch Predictive Behavioral Targeting wird das jedoch möglich. Simples Behavioral Targeting reicht dazu methodisch nicht aus. Denn es gibt keine inhaltlich rasierklingenaffine Webseiten. Es gibt online kein Rasierklingen-Behavior. Es gibt übrigens auch kein Teewurst-Behavior, kein Schokoriegel- und auch kein Toilettenpapier-Behavior. Deshalb müssen Behavior-Daten mit erfragten Informationen zu Demographie, Interessen und Lifestyle angereichert werden. Für jeden einzelnen Nutzer. Dann weiß man nicht nur, dass beispielsweise 50 Prozent der Nutzer Frauen sind. Sondern auch, welche 50 Prozent Frauen sind.


market report 2006 von InteractiveMedia

Posted: Dezember 7th, 2006 | Author: | Filed under: Targeting | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für market report 2006 von InteractiveMedia

Erfolgsfaktor Targeting – Funktionsweise, Wirkung und Marktbedeutung. Studie zum Online-Werbemarkt in Deutschland u.a. mit folgenden Ergebnissen:

Online-Werbung ist eindeutiger Gewinner im Gesamtwerbemarkt: Im Vergleich mit den anderen Gattungen konnte Online mit 22,5 Prozent erneut den höchsten Anstieg verbuchen und ist damit eine der wachstumsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft.

Verschiebung der Mediennutzung zugunsten von Online und digitalen Medien:

Wandel in der Mediennutzung

Angesichts schrumpfender Mediabudgets und zunehmend fragmentierter Zielgruppen suchen Werbetreibende nach alternativen Strategien, um Zielgruppen effektiv und effizient anzusprechen. Die Antwort der Online-Vermarkter lautet Targeting.

Behavioral Targeting überwindet die Grenzen der Umfeldplanung und erweitert die Ansprache themenaffiner Zielgruppen auf den gesamten Werbeträger. Nur wenige Vermarkter bieten bisher solche Targeting-Verfahren an.


Warum Onlinewerbung angeblich nichts bringt

Posted: November 29th, 2006 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , , | 1 Comment »

– die hartnäckigsten Sprüche mit kompetenten Antworten – [Gefunden in: Werbeplanung.at – Guide 2006 für Neue Medien]

UNSERE ZIELGRUPPEN ERREICHEN WIR ÜBER DIE KLASSISCHEN MEDIEN VIEL BESSER…

…“Wenn die Zielgruppe jene der über 60jährigen ist, dann mag diese Aussage zutreffen. (…) Wir wissen, dass die technische Reichweite des Internets 59 Prozent beträgt. Wer die Jugend erreichen will, der kommt am Internet ohnehin nicht mehr vorbei. Und die Möglichkeiten der zielgruppengenauen Ansprache sind im Internet ausgezeichnet.“ [Marcela Atria, Geschäftsführerin beyond interactive]

DIESE POP-UP UND OVERLAY-WERBEMITTEL NERVEN DOCH NUR. WIR KONZENTRIEREN UNS GANZ AUF SUCHMASCHINEN-MARKETING…

…“Online-Werbung wird heute userfreundlich in unterschiedlichen Größen in das redaktionelle Umfeld eingebettet. Die Zeit der Pop-Ups ist vorbei. Mit diesen Interaktionsmöglichkeiten ist Online-Werbung heute das mit Abstand intelligenteste Produkt unter den Werbemitteln. Dazu kommt, dass das Internet schon längst ein Massenmedium ist. Wer seine Zielgruppe effizient und interaktiv erreichen will, kommt an der Online-Werbung nicht vorbei.“ [Diethold Schaar, Geschäftsführer Top.Telekurier]

BEI DIESEN CLICKRATEN IST ONLINE-WERBUNG FÜR UNS VIEL ZU TEUER! AUSSERDEM: EINEN BANNER SIEHT DOCH KEINER…

…“Wir schreiben das Jahr 10 der professionellen Online-Vermarktung! Dieses Killerargument wurde in den Anfängen der Onlinewerbung (…) gerne vorgebracht, meiner Meinung nach aus Unsicherheit, weil „diese Online-Werbung“ noch so unerklärlich diffus und undurchschaubar war. Inzwischen wurde ja von allen Beteiligten, seien es Webseiten, Medienagenturen, Vermarkter, IAB und ÖWA sehr viel Aufklärungsarbeit betrieben – dieses Argument kann es nicht mehr geben!“ [Martina Zadina, Geschäftsführerin adworx]

UNSERE PRODUKTE BASIEREN AUF EMOTIONEN – DIE KANN ICH ONLINE NICHT TRANSPORTIEREN…

…“Online-Werbung ist nicht Online-Bannering! Es ist die Kommunikation von Marken und Produkten durch deren Präsentation in den Online Medien.
Im Medien-Mix ist nach dem Fernsehen das Internet das beste Medium um Emotion zu transportieren.“ [Ewald Pichler, Geschäftsführer DMC 01]

UNSER STRATEGIEPROZESS IM ONLINE-MARKETING IST NOCH NICHT ABGESCHLOSSEN. WIR WARTEN AB, WIE DIE KONKURRENZ VORGEHEN WIRD!…

…“Eine (…) immer wieder gehörte Einstellung, die den Mitbewerb erfreut. Denn gerade im Internet ist Zeit Geld, die ersten haben schon kräftige Vorteile, die Nachfolgenden dürfen sich die Aufholjagd dann viel Geld kosten lassen.“ [Roland Kreutzer, Geschäftsführer Tripple]

WIR HABEN WERBUNG IM INTERNET SCHON PROBIERT. ES HAT UNS NICHTS GEBRACHT…

…“Vermutlich ist Online-Werbung für Ihre speziellen Bedürfnisse nicht die richtige Werbeform. Erste Erfahrungen mit „neuen“ Medien können daneben gehen. (…) Durch diesen Prozess setzen viele Unternehmen verstärkt auf Online im Mediamix. Online-Werbung wird weltweit zu einem ernstzunehmenden Player unter den Werbemedien und schon bald könnte das Inventar knapp werden. Das kann als Indiz für Wert und Wirksamkeit dieses Mediums gelten. Vielleicht sollten Sie noch einen Versuch unternehmen.“ [Konrad Mayr-Pernek, Geschäftsführer One]