Zeitenwende

Posted: November 12th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , | 3 Comments »

So ist das Ergebnis einer globalen IBM-Umfrage mit dem Titel „The End of Advertising as We Know It“.

Auszug:
…it anticipates more changes at work in the next five years than have occurred in the past 50 years. Traditional advertising players risk major revenue declines as budgets shift rapidly to new, interactive formats, which are expected to grow at nearly five times that of traditional advertising. To survive in this new reality, broadcasters must change their mass audience mind-set to cater to niche consumer segments, and distributors need to deliver targeted, interactive advertising for a range of multimedia devices. Advertising agencies must experiment creatively, become brokers of consumer insights, and guide allocation of advertising dollars amid exploding choices. All players must adapt to a world where advertising inventory is increasingly bought and sold in open exchanges vs. traditional channels and…interactive advertising paired with consumer analytics provides compelling knowledge of who viewed and acted on an ad rather than estimates of impressions…

und weiter mit einigen interessanten Details:

– execs are planning on moving about 30 percent of their ad spend from traditional agencies to online ad exchanges within the next five years.
– Two-thirds of execs believe 20 percent of ad revenue is expected to move from media channels based on impressions, to rates based on actions, such as click-thru rate
– 40 percent of the 2,400 consumers and all 80 advertising executives surveyed found ads during an online video segment more annoying than any other format (banners etc.).

Natürlich ist -wie in den USA üblich- ein Buch entstanden, gleichzeitig gibt es jedoch eine Zusammenfassung (28 Seiten) als free download.
Die Studie gibt einen recht guten Überblick zum Stand der Dinge, z.B. auch für die neuen Bereiche video ads und mobile ads. Die alte „Mother Blue“ hat sich wirklich gemausert – spielt auf der Linux-Klaviatur, bewegt sich hin zu den 3D-Welten (Linden Lab) usw. ist wahrhaftig auf dem Weg weg vom „alten Eisen“, dahin wo die Musike spielt – online.


PwC Studie: Online-Werbeumsätze verdreifacht bis 2011

Posted: November 8th, 2007 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , | 2 Comments »

Laut einer aktuellen Studie von PwC werden sich die Umsätze mit Online-Werbung bis 2011 verdreifachen. Ist zwar nicht völlig klar ob die mit oder ohne search meinen (bei 750 Mio in 2007 würde ich sagen ohne), aber ist ja auch egal. Dieses Jahr wird Radio überholt, nächstes Jahr vermutlich Plakat.

Wenn ich mir so vorstelle wie ich in meinen TNS-Zeiten mit der altehrwürdigen Radio-Forschung konfrontiert wurde und welche gigantischen Aufwände auch Plakat treibt um Reichweiten zu bekommen etc. – dann finde ich es schon faszinierend wie das Internet so abgeht wenn das zutrifft was PwC da erwartet.


Sieben Thesen zur Online-Werbung oder warum Sie an Behavioral Targeting nicht vorbei kommen

Posted: Juli 10th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Sieben Thesen zur Online-Werbung oder warum Sie an Behavioral Targeting nicht vorbei kommen

Auf Grund der großen Nachfrage – wenngleich man sie auch auf unserer Homepage unter „Aktuelles“ downloaden kann – hier nochmal die Sieben Thesen zur Online-Werbung zum Schmökern oder gerne auch zum Diskutieren…;)

1. Die Zielgruppe ist wichtiger als das Umfeld

Besser, Sie haben die richtige, weil relevante Werbung in irgendeinem Umfeld, als irgendeine Werbung im vermeintlich richtigen Inhalteumfeld. Doch, wie finden Sie heraus, ob Ihre Werbung relevant für den Konsumenten ist? Online-Werbung analog zum Klickverhalten anzubieten, reicht dazu nicht aus. Denn so können Sie nur Bereiche abdecken, zu denen Webangebote existieren. Aber was ist mit Produkten außerhalb der großen Kategorien wie Reisen, Finanzen oder Autos? Durch die Verknüpfung von Befragungsdaten und statistischen Methoden können Sie das Profil des Website-Besuchers schärfen und die Relevanz Ihrer Werbung erhöhen – und das auch ohne korrespondierende Internetangebote.

2. Targeting macht das Internet reif für FMCG

Kaum zu glauben, aber Google kann nicht alles. Fleischwurst, Joghurt, Toilettenpapier? Keine Chance. Eine der wichtigsten Produktkategorien, die der Fast Moving Consumer Goods (FMCG), taucht online so gut wie gar nicht auf. Der Grund: Die Streuverluste für Marken und Unternehmen in diesem Segment sind online zu hoch. Doch mit der Echtzeitkopplung von Nutzerverhalten und Befragungsdaten vergrößern Sie deutlich Ihre relevante Zielgruppe und minimieren die Streuverluste Ihrer Kampagne. So wird das Internet endlich reif für die fetten Budgets der Markenartikler.

3. Streuverluste schädigen Ihre Marke

Werbetreibende vergessen gerne eines: Jede irrelevante Werbung belastet die Marke, weil sie das Individuum nicht ernst nimmt. Im Gegensatz zu Print, Radio und TV können Sie im Internet etwas dagegen tun. Denn mit Targeting haben Sie eine Rückkopplung zum Konsumenten. Ungezielter Werbedruck auf anonyme Massen war gestern, heute hören Sie genau zu und lernen die Interessen des Einzelnen verstehen.

4. Übertreiben Sie es nicht mit der Klickoptimierung, was zählt, sind Zielgruppen

Mit Behavioral Targeting der neuesten Generation ist Klickoptimierung und TKP kein Widerspruch mehr. Die Zeiten, in denen Sie Bannerkampagnen optimieren, indem Sie das Motiv oder die Platzierung mit der schlechtesten Klickrate rauswerfen, sind vorbei. Nicht die Erhöhung der Klickraten von beliebigen Zielgruppen ist der Schlüssel zum Erfolg, sondern die Ansprache der relevanten Zielgruppe. So optimieren Sie die Werbewirkung.

5. Datenschutz ist ein hohes Gut

Informelle Selbstbestimmung und Datenschutz sind Grundwerte unserer Gesellschaft und gesetzlich klar geregelt. Dies zu respektieren und aktiv zu leben, ist eine Grundvoraussetzung für den geschäftlichen Erfolg mit Werbung im Internet. Die Nutzung ausschließlich anonymisierter und pseudonymer Daten ist der korrekte Weg. Personenbezogene Informationen wie Name, E-Mail oder auch nur IP-Adresse haben im Targeting nichts verloren.

6. Die Nutzer funken zurück – Targeting ist Feedback-Advertising

Targeting verändert die Funktionsweise von Werbung grundlegend – online schon heute, mobil und im TV morgen. Die für Werbetreibende wichtige inhaltliche Zuordnung von redaktionellen Internetangeboten geschieht bislang mit oberflächlichen IVW-Codes. Im Web 2.0 können das die Nutzer besser: User Generated Content, egal ob Wort, Ton oder Bild, werden mit „Tags“ versehen. Diese Community-Empfehlungen heben das Kontaktmanagement auf ein neues Niveau. Mit flexibel einsetzbaren Targeting-Technologien können Sie völlig neue Ansätze entwickeln und das Potenzial nutzen.

7. 2010 gibt es vielleicht weniger Werbung, sicher aber mehr zielgerichtete Werbung

Egal ob Internet, der Mobile- und Game-Bereich, Fernsehen oder IPTV – in Zukunft wird es in digitalen Medien mehr zielgenaue, individuelle Werbeblöcke geben. Schon 2010 wird jede zweite Onlinekampagne mit Targeting ausgeliefert. Ob der werbliche Overkill damit der Vergangenheit angehört, bleibt abzuwarten. Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung stellt Targeting in jedem Fall dar.


Thomas von der Post, Onlinewerbung und die Neonazis

Posted: Juni 7th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , , , | 3 Comments »

Gerade habe ich einen aufgeregten Artikel aus der Netzeitung unter der Überschrift „Gottschalk im Netz neben Neonazis“ gelesen und dabei festgestellt, dass offensichtlich weder der Redakteur noch die Unternehmen Deutsche Post und O2, um die es geht, das Internet so richtig verstanden haben. Aufreger ist, dass Onlinewerbung für beide Unternehmen in einem rechtslastigen Umfeld unter der Toplevel-Domain irgend einer Insel im Südpazifik aufgetaucht ist. So heißt es unter anderem: Eine zweifelhafte Frucht der Globalisierung besteht darin, dass diese Seiten sich unter anderem durch Werbung renommierter Marken finanzieren. Die zugehörigen Konzerne wissen oft gar nicht, wie ihnen geschieht…“ Mir kommen die Tränen.

So ein Unsinn! Werbetreibende akzeptieren gern, dass jeder Dödel ihre Produkte kauft, egal ob schwarz, rot oder auch braun. Dazu werden – ganz traditionelle Mediaplanung – der Form nach korrekte Umfelder gebucht, wobei egal ist, ob ein braver Spießbürger oder ein Jogginghosen tragender Neonazi dumpf vor der Glotze sitzen, so lange sie nach Alter und Geschlecht nur zur Zielgruppe gehören.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde es nicht lustig, wenn sich Naziseiten mit Werbung finanzieren. Aber schütten wir doch nicht gleich das Kind mit dem Bade aus. Dass Unternehmen im Internet an Kontrolle verlieren, ist unvermeidlich. Böse sind nicht die Globalisierung, nicht das Internet, nicht die Onlinewerbung nicht der Vermarkter. Böse sind Nazis, Kinderschänder und andere Lumpen. Und wenn Post und Mobilfunk in diesem Umfeld nicht stattfinden wollen, dann sollten sie am besten überhaupt nicht mehr werben, ihre Shops in brandenburgischen Plattenbausiedlungen schließen und zusätzlich zur SCHUFA bei Vertragsabschluss die Gesinnung abfragen. Dass dem nicht so ist, habe ich erst neulich wieder erlebt, als ich mich spätabends auf dem Nachhauseweg still und ängstlich an einer einsamen DHL-Packstation vorbeischlich, in deren Umfeld unter einem rot-gelben DHL-Logo sturzbesoffene Glatzköpfe rumpöbelten.

Soll ich jetzt aus politischen Gründen keine Pakete mehr verschicken?

Nachtrag: Keine Naziseite kann sich ernsthaft durch Werbung finanzieren. Der TKP (Tausenderkontaktpreis) in solchen Ramschumfeldern liegt üblicherweise unter einem Euro. Und wenn jetzt wirklich mal 1000 Leute (1 €?) auf dieser Mistseite waren, so dürfte das vor allem dem erwähnten Artikel geschuldet sein. Qualitätszielgruppen und -umfelder kosten nun mal mehr, hätten aber das Problem vermieden. Das war die Sache den Werbetreibenden und Agenturen aber wohl nicht wert. Hauptsache Masse, Hauptsache billig – es ist zum Speien.


Noch einmal Joghurt: Markenartikler und Onlinewerbung

Posted: Mai 8th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Noch einmal Joghurt: Markenartikler und Onlinewerbung

Adam Compagnone von TNS Media Intelligence aus New York hat mir eine interessante Publikation von eMarketer zum Thema FMCG und Onlinewerbung geschickt. Demnach werden US-Markenartikler in diesem Jahr 600 Millionen US-Dollar für Onlinewerbung ausgeben. Betrachtet man die Sparte Food & Beverage (Joghurt!) ist das Internet gar die einzige Mediengattung, in der die Spendings deutlich wachsen (+27% 2005/2006). Wow!

Aber: den Löwenanteil des Werbekuchens bei Food & Beverage holt sich auch weiterhin das Fernsehen (siehe Grafik), Online ist in den USA gerade mal mit 2% dabei, in Europa gar nur im Promillebereich. Was tun? Sie ahnen es: Zielgruppen auch außerhalb von Contentumfeldern buchbar machen, ganz klassisch nach Soziodemographie, Lifestyle, Produktaffinitäten. Bei nugg.ad heisst das Predictive Behavioral Targeting. Zum Artikel bei eMarketer.com

emarketer


IAB declares War on Web Measurement Firms…

Posted: April 24th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für IAB declares War on Web Measurement Firms…

Wurde heute von Andreas Cohen – der übrigens einen excellenten Blog zum Thema betreibt – auf diesen Artikel aus den USA hingewiesen: IAB declares WAr on Web Measurement Firms.

„The goal of the IAB and its industry members is to achieve transparency in audience counts and to revise out-of-date methodologies, according to Rothenberg, adding that „despite a multiplicity of reported discrepancies in audience measurements, comScore and NNR each has resisted numerous requests for audits by the IAB and the Media Rating Council since 1999.“

To establish the source of apparent discrepancies between the audience measurements of comScore and Nielsen and those of the server logs of the IAB members, the IAB has asked that both comScore and Nielsen obtain audits of their technologies and processes by the Media Rating Council.

Media companies have often complained about large discrepancies between their own log files and panel companies‘ versions of their traffic.

In addition, the owners of sites serving niche audiences say their traffic can be ignored completely because panels represent a miniscule fraction of the total Web audience and do not accurately reflect all segments.“

In den USA ist man es also endlich auch leid die inkonsistenten und in vielen Fällen schlicht unbrauchbaren Reichweitenzahlen der grossen Anbieter weiter zu akzeptieren. In Deutschland hat das schliesslich dazu geführt, dass man mit der AGOF ein intelligenteres und valideres Verfahren entwickelt hat.

Fragt sich was in den USA und in anderen (auch europäischen) Ländern da in Zukunft passieren wird. Ich glaube persönlich, dass diese Frage nicht nur im Sinne eines besseren Systems zur Reichweitenmessung diskutiert werden wird. Denn die vergleichsweise abstrakten Systeme wie Nielsen und Comscore (seit neuestem auch mit schlechtem corporate blog) sie betreiben sind halt einfach ein bisschen old-fashioned was die eigentlichen Möglichkeiten der Werbesteuerung im Internet anbelangt.

Wer will dauerhaft im rasant wachsenden Medium Internet mit Systemen planen, die für das Medium eigentlich nicht geeignet sind?* Abgesehen von den groben Inkonsistenzen und der Tatsache, dass kleinere Websites und Channels überhaupt nicht adäquat erfasst werden: Muss nicht im Internet – jetzt wo es als Medium wieder ernstgenommen wird – über gänzlich neue, medienadäquatere Formen der Messung und Steuerung von Audiences und Werbung nachgedacht werden?

Wäre der Fight in den USA nicht ein guter Moment um innezuhalten und z.B. zu überlegen wie Lösungen für die direkte Zielgruppenplanung und Ansprache – wie sie das Behavioral Targeting liefert – mit den Audience Measurement Systemen verschränkt werden könnten?

Ich denke wir können gespannt sein wie dieser „War“ ausgeht und ob die Europäer sich hier wirklich raushalten können…

*zur Erläuterung: Die Idee mit einem Panel, also wenigen tausend Leuten die sich bereiterklären sich befragen und Ihr Nutzungsverhalten tracken zu lassen die Gesamtnutzung im Internet abzubilden ist aus anderen Medien wie z.B. TV bekannt und aufs Internet übertragen worden. Nur dass das Internet anders funktioniert als TV und andere Medien, z.B. eine viel höhere at-work Nutzung aufweist, höhere Fragmentierung, andere Nutzungsarten usw.


Papa will ja die Online-Werbung revolutionieren, gell?

Posted: April 20th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Papa will ja die Online-Werbung revolutionieren, gell?

…vor kurzem am Abendtisch mit meiner Familie: „Wisst Ihr was ich gestern gesehen habe? Die kleben jetzt sogar echte Creme-Proben in Magazine ein! Habe grad so ein Nivea-Ding in der Wirtschaftswoche gefunden…“ Tochter und Mutter sehen den Papa mitleidig an und prusten wenig später los. Tja – wie manchmal die Theorie von der persönlichen Erfahrung dominiert sein kann ist schon beschämend…


Ist Google der Tsunami der Online-Branche?

Posted: April 14th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , | 2 Comments »

Bisher war es in der klassischen Online-Vermarktung immer die Frage: Wie kann ich gegen Google mit Online-Werbung standhalten? Wie kann dem gigantische Feldzug Einhalt geboten werden, dem Self-Service Gedanken, der Düpierung von Agenturen, der CPc Getriebenheit?

Jetzt heisst es neu: Wie kann ich mich gegen Google behaupten – unter Verwendung von Google-Technologie! Mit dem Kauf von Doubleclick hat sich die Situation dramatisch geändert. Doubleclick hat einen Marktanteil von etwa 80% in Deutschland. Google hat schon die Werbe-Erlöse im Search-Bereich zu grossen Teilen für sich beansprucht – jetzt auch noch 80% des klassischen Marktes – wow! In Zukunft werden also grob 2/3 der gesamten deutschen Werbeumsätze durch Googles Hände gehen.
Was wird das für Konsequenzen haben? Werden die Agenturen immer noch Doubleclick einsetzen in Zukunft obwohl Google sie einst so krass vor die Tür gesetzt hat? Werden die Publisher und Vermarkter diese „change of control“ bei Ihrer Schlüsseltechnologie schlicht hinnehmen? Was wird das alles für unser Thema Targeting bedeuten?

Auch wenn ich nicht zu den notorischen Google-Hassern gehöre – ich glaube nicht, dass dem europäischen Markt damit ein guter Dienst erwiesen wurde.


99.9% der Werbung erreicht Ihr Ziel nicht…?

Posted: April 6th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für 99.9% der Werbung erreicht Ihr Ziel nicht…?

In einem interessanten Bericht hat Doubleclick ein paar Globalwerte für die Klickraten unterschiedlicher Werbemittel veröffentlicht (bin durch das Firstmedia-Blog darauf gestossen). Eigentlich geht es darin um die Erkenntnis, dass Video-Ads besser funktionieren als klassische Banner-Ads. Aber was heisst das schon – die Klickraten lassen sich von sonst üblichen 0.1-0.2% auf 0.32% steigern. Ich finde es immer wieder unglaublich wie sensationell niedrig die Klickraten klassischer Online-Werbung doch sind. Da wird einem jedesmal von neuem klar, dass a) CPc Modelle für viele Werbeträger schlicht killing wären und b) CPc Modelle sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss sind wenn es um die Frage der Wirksamkeit von Online-Werbung geht.

Man kann sich sicherlich leicht mit den Fachleuten darauf einigen, dass Werbung auch wirken kann wenn sie nicht geklickt wird. Aber die Macht dieser einfach verfügbaren Klickraten ist halt schier nicht zu brechen – jeder kennt sie, jeder bekommt sie, Klickraten sind die Wirksamkeitswährung der Online-Werbung. Obwohl das vielleicht dumm ist.

Auf der anderen Seite sollte man nicht versuchen einfach – wie in anderen Medien üblich – nebulös zu argumentieren im Sinne von „seien Sie sicher, die Werbung wirkt schon“… Es ist eine grosse Stärke des Internet, dass es einen Rückkanal und totale Messbarkeit gibt. Man müsste versuchen qualitative measures aus dem Bereich Werbewirkung sehr viel leichter verfügbar zu machen, standardisiert, vergleichbar und so glaubwürdig wie Klickraten. Damit wäre der Online-Werbung ein riesiger Dienst erwiesen. Ob man diese Vereinfachungsleistung allerdings von den Marktforschern (die bisher für Werbewirkungsmessungen zuständig sind) erwarten darf? Ich glaube nicht…


50plus

Posted: März 29th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad, Off topic | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für 50plus

Ja, ja zur EU 50-Feier kamen & gratulierten sie (sich) alle, jedenfalls die, die nicht nicht bei IHM, „cute Knut“ waren. Und zu meinem Geburtstag? Nur der inner circle hat mit 77, 317% sein Soll erfüllt, der ROW nicht!

Was für ein behavior – schnuff!!

geburtstag
Ob ich mit Werbung in eigener Sache noch ein paar mehr Prozentpunkte … oder spreche ich hier die falsche Zielgruppe an?
(durchschn. Blogger-Profil: Alter, Geschlecht, „Kinderstube“ etc.).