Facebook-Targeting: womit eigentlich?

Posted: November 10th, 2007 | Author: | Filed under: How to discover the nuggets? | Tags: , , , , , , | 8 Comments »

Man will ja nicht gerne Spielverderber sein und es ist in diesen Tagen ungefähr genauso heikel etwas an Facebook zu kritisieren wie sich kein Iphone zu kaufen.

Aber ich muss schon sagen dieser ganze Hype bzgl. des grandiosen Facebook-Targetings (bzw. auch was Myspace da gelaunched hat) ist mir schon ein Rätsel. Jetzt wo ich es mir mal genauer angesehen habe umsomehr (ja, ich habe jetzt einen  Facebook-Account!).

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Werbung vom Kopf auf die Füsse gestellt – oder?

Posted: August 21st, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad, Targeting | Tags: , , , , | 2 Comments »

Manchmal frage ich mich warum eigentlich immer alle Welt meint Google hätte die Online-Werbung vom Kopf auf die Füsse gestellt.

google.gif

ok – für Anzeigen auf der Suchseite kann man das schon sagen, 2.5% CTR sind wirklich beeindruckend. Aber zwei Dinge finde ich mindestens ebenso beachtlich. Zum einen, dass Google mit AdSense, also den Anzeigen auf irgendwelchen Websites gesteuert nach Content-Passung so unglaublich normal-schlecht performed. Die 0.03% CTR liegen sozusagen absolut gleichauf mit den globalen Klickraten die z.B. von AdTech kürzlich reported wurden (ok, Google ist so schlecht wie normale Online-Werbung noch vor kurzem war). Das zweite ist: Durch ein paar einfache UI-Tricks und das grosse Vertrauen aus dem Suchmaschinen-Geschäft bringt Google einen dazu das „Content-Werbenetzwerk“ einfach mitzubuchen – es ist wirklich tricky das einfach mal abzuschalten. Und hier fliegen einem die Impressions dann nur so um die Ohren, natürlich mit infernalischen Klickraten, von den Conversions etc. dieser Zufallsklicker mal ganz zu schweigen. Vor allem aber wird hier wirklich Geld verdient wie man im Report oben schön sehen kann. Irgendwie weiss ich nicht ob man sauer sein oder einfach Respekt haben sollte vor so viel Geschäftssinn.

Ach, was mir beim Eingeben der Tags grad noch klar wird: Ist auch ein schönes Beispiel für die Skalierungsprobleme von Behavioral Targeting (ja, AdSense ist auch BT!) und die verzweifelten Lösungen die da gesucht werden um das mit ordentlich Reichweite zu verknüpfen…


data viz

Posted: Juli 16th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für data viz

Obwohl es fiktive Daten sind, eine eingängige Visualisierung gerade für Manager:
A prototype tool that visualizes the online user behavior on the coca cola brand websites. The design objective consisted of comparing the various websites with each other by a „fun“, animated visualization of real-time information based on various web statistics & customer relations databases.

PS: Uta, liest du eigentlich den nugg.ad blog?


SevenOne Interactive nutzt nugg.ad Technologie

Posted: Mai 21st, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad, Targeting | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für SevenOne Interactive nutzt nugg.ad Technologie

Künftig setzt SevenOne Interactive zur zielgenaueren Platzierung von Online-Werbekampagnen auf unsere Technologie. Der Online- und Multimediavermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe will damit das Werbepotenzial seines reichweitenstarken Online-Portfolios, zu dem neben den Sendermarken auch die dynamischen Web-2.0-Communties MyVideo.de und Lokalisten.de zählen, optimieren. Die Vorbereitungen für den Live-Betrieb starten ab sofort.

SevenOne Interactive, der Online- und Multimedia-Vermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe, vermarktet die Angebote der Senderfamilie in den Bereichen Internet, Teletext, Mobile, CRM/Direct Marketing und Events. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Teletexte wie die von DSF, MTV und VIVA. Zudem vermarktet SevenOne Interactive neben Deutschlands größtem Instant-Messaging-Dienst ICQ u.a. die Community-Plattformen MyVideo.de und Lokalisten.de sowie wetter.com und billiger.de. Im Bereich Teletextwerbung ist SevenOne Interactive Marktführer, im Ranking der Online-Vermarkter liegt das Unternehmen mit 10,50 Millionen Unique Usern auf Platz 4 (AGOF/internet facts 2006-III).Somit vermarktet SevenOne Interactive das zweitgrößte Content-Angebot im deutschen Internet.

Mit unserem Predictive Behavioral Targeting kann SevenOne Interactive nun speziell die Inhalte der reichweitenstarken Web-2.0-Communities MyVideo.de und Lokalisten.de nach Zielgruppen qualifizieren und damit das gesamte Online-Portfolio noch effizienter vermarkten. Unsere Technologie ermöglicht eine themenaffine Nutzeransprache über alle Plattformen hinweg – unabhängig von Themenumfeldern. Dadurch ermöglicht SevenOne Interactive werbetreibenden Unternehmen, ihre Werbebotschaften noch exakter nach den Bedürfnissen und Interessen der User bereitzustellen. Speziell Markenartikler für Konsumgüter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Drogerieartikel können somit voraussichtlich ab Spätsommer auf den Online-Plattformen der ProSiebenSat.1-Networld ihre Zielgruppe noch präziser ansprechen und die Werbewirkung weiter steigern.


35- bis 64-Jährige sind die wichtigste Nutzergruppe von Youtube

Posted: November 30th, 2006 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 35- bis 64-Jährige sind die wichtigste Nutzergruppe von Youtube

[Gefunden auf Netzeitung.de – Internet]

Youtube gilt als das ideale Medium für Werbetreibende, um eine junge Zielgruppe anzusprechen. Tatsächlich sind Jugendliche auf der trendigen Video-Plattform in der Minderheit. Vielmehr zählen die 35- bis 64-Jährigen zur wichtigsten Nutzergruppe des Video-Portals. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen u.a. Marktforscher von eMarketer und Nielsen/Netratings. Sie fanden heraus, dass rund 55 Prozent der Youtube-Nutzer zwischen 35 bis 64 Jahre alt sind. Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen kommt dagegen auf nur knapp 20 Prozent, Jugendliche von 12 bis 17 Jahren nur auf 12 Prozent.

(…) Problematisch könnte dieses Nutzerverhalten für Fernsehsender werden. Denn die zahlungskräftigen 35- bis 64-Jährigen sind primäre Zielgruppe für Fernsehwerbung. Wenn diese weniger fernsehen, um stattdessen im Internet zu surfen, könnten die Werbeeinnahmen der Sender leiden.

Das britische Marktforschungsinstitut ICM hatte im Auftrag der BBC kürzlich in einer Umfrage die Auswirkungen des Online-Videokonsums auf die TV-Nutzungsgewohnheiten ermittelt. 43 Prozent der Befragten, die regelmäßig Online-Videos sehen, hatten angegeben, dass sie deshalb weniger fernsehen würden.

Nicht nur bei Youtube bildet die Jugend die Minderheit der Nutzergemeinde: Auch die Hälfte der Nutzer der virtuellen Kontakt- und Austauschbörse MySpace sind 35 Jahre oder älter, wie das Unternehmen «comScore Media» in einer im Oktober veröffentlichten Studie herausfand. Der Teenager- Anteil ist drastisch am Schwinden: Im vergangenen Jahr waren noch 25 Prozent der Nutzer unter 18 Jahre alt. Dieser Anteil war der Studie zufolge 2006 um die Hälfte gesunken.


Warum Onlinewerbung angeblich nichts bringt

Posted: November 29th, 2006 | Author: | Filed under: Found today | Tags: , , , , , | 1 Comment »

– die hartnäckigsten Sprüche mit kompetenten Antworten – [Gefunden in: Werbeplanung.at – Guide 2006 für Neue Medien]

UNSERE ZIELGRUPPEN ERREICHEN WIR ÜBER DIE KLASSISCHEN MEDIEN VIEL BESSER…

…“Wenn die Zielgruppe jene der über 60jährigen ist, dann mag diese Aussage zutreffen. (…) Wir wissen, dass die technische Reichweite des Internets 59 Prozent beträgt. Wer die Jugend erreichen will, der kommt am Internet ohnehin nicht mehr vorbei. Und die Möglichkeiten der zielgruppengenauen Ansprache sind im Internet ausgezeichnet.“ [Marcela Atria, Geschäftsführerin beyond interactive]

DIESE POP-UP UND OVERLAY-WERBEMITTEL NERVEN DOCH NUR. WIR KONZENTRIEREN UNS GANZ AUF SUCHMASCHINEN-MARKETING…

…“Online-Werbung wird heute userfreundlich in unterschiedlichen Größen in das redaktionelle Umfeld eingebettet. Die Zeit der Pop-Ups ist vorbei. Mit diesen Interaktionsmöglichkeiten ist Online-Werbung heute das mit Abstand intelligenteste Produkt unter den Werbemitteln. Dazu kommt, dass das Internet schon längst ein Massenmedium ist. Wer seine Zielgruppe effizient und interaktiv erreichen will, kommt an der Online-Werbung nicht vorbei.“ [Diethold Schaar, Geschäftsführer Top.Telekurier]

BEI DIESEN CLICKRATEN IST ONLINE-WERBUNG FÜR UNS VIEL ZU TEUER! AUSSERDEM: EINEN BANNER SIEHT DOCH KEINER…

…“Wir schreiben das Jahr 10 der professionellen Online-Vermarktung! Dieses Killerargument wurde in den Anfängen der Onlinewerbung (…) gerne vorgebracht, meiner Meinung nach aus Unsicherheit, weil „diese Online-Werbung“ noch so unerklärlich diffus und undurchschaubar war. Inzwischen wurde ja von allen Beteiligten, seien es Webseiten, Medienagenturen, Vermarkter, IAB und ÖWA sehr viel Aufklärungsarbeit betrieben – dieses Argument kann es nicht mehr geben!“ [Martina Zadina, Geschäftsführerin adworx]

UNSERE PRODUKTE BASIEREN AUF EMOTIONEN – DIE KANN ICH ONLINE NICHT TRANSPORTIEREN…

…“Online-Werbung ist nicht Online-Bannering! Es ist die Kommunikation von Marken und Produkten durch deren Präsentation in den Online Medien.
Im Medien-Mix ist nach dem Fernsehen das Internet das beste Medium um Emotion zu transportieren.“ [Ewald Pichler, Geschäftsführer DMC 01]

UNSER STRATEGIEPROZESS IM ONLINE-MARKETING IST NOCH NICHT ABGESCHLOSSEN. WIR WARTEN AB, WIE DIE KONKURRENZ VORGEHEN WIRD!…

…“Eine (…) immer wieder gehörte Einstellung, die den Mitbewerb erfreut. Denn gerade im Internet ist Zeit Geld, die ersten haben schon kräftige Vorteile, die Nachfolgenden dürfen sich die Aufholjagd dann viel Geld kosten lassen.“ [Roland Kreutzer, Geschäftsführer Tripple]

WIR HABEN WERBUNG IM INTERNET SCHON PROBIERT. ES HAT UNS NICHTS GEBRACHT…

…“Vermutlich ist Online-Werbung für Ihre speziellen Bedürfnisse nicht die richtige Werbeform. Erste Erfahrungen mit „neuen“ Medien können daneben gehen. (…) Durch diesen Prozess setzen viele Unternehmen verstärkt auf Online im Mediamix. Online-Werbung wird weltweit zu einem ernstzunehmenden Player unter den Werbemedien und schon bald könnte das Inventar knapp werden. Das kann als Indiz für Wert und Wirksamkeit dieses Mediums gelten. Vielleicht sollten Sie noch einen Versuch unternehmen.“ [Konrad Mayr-Pernek, Geschäftsführer One]