Angst vor Hamburg

Posted: August 27th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , , | 4 Comments »

Martina droht uns ja eigentlich seit Beginn damit Ihre gesammelten Erfahrungen in dem Feld wieder in den Markt zu bringen.

Wie ich heute in Ihrem Blog lese (Erdung I und Erdung II) hat sie jetzt offensichtlich die Drohung wahr gemacht und auch tatsächlich direkt ein paar Dollar auf dem Konto als Starthilfe eintrudeln lassen. ts ts ts

Da wir natürlich immer scharf auf Neuentwicklungen aus der Transrapid-Region sind haben wir uns direkt mal im Unternehmensregister schlau gemacht, der sensationellen Suchmaschine (Geschwindigkeit! Usability!) unserer super Online Bundesregierung mit eigenem Blog.

Also was macht Martina demnächst? Wissen wir vielleicht sogar wem die aparten Tipps für GründerInnen zum Thema „Gründen oder Lieben?“ gewidmet sind? Denn meine heisseste Vermutung ist die „Pickhardt & Gerlach Walz- und Veredelungsgesellschaft mit beschränkter Haftung“. Klar, Versicherungsmakler könnte auch sein (z.B. mit dem anderen Hamburger Player: „Wir versichern Ihr Inventar!“ hi hi hi), aber das glaube ich irgendwie nicht.

Veredeln ist schon eher Ihr Ding. Und der lang geplante Angriff auf uns wird letztlich auch klar wenn man das hier liest 😉

Jetzt könnte man sagen – ein weiterer Transrapid, was solls. Kann sein. Leider mögen wir Martina sehr gern und halten viel von Ihr deswegen müssen wir Ihr viel Glück wünschen. Auch wenn es uns vielleicht mal umbringt (oder zu einem kleinen BT-Player in Kasachstan degradieren wird – unter Ihrer Führung versteht sich…)

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Web 2.0: der Turbo der Online-Werbung!

Posted: März 16th, 2007 | Author: | Filed under: Targeting | Tags: , , , | 1 Comment »

Web 2.0-ready
Wird Werbung im Onlinebereich auch weiterhin das Geschäftsmodell Nummer eins sein? Dagegen spricht, dass die nutzergenerierten Inhalte des Web 2.0 sich thematisch nicht mehr eindeutig zuordnen lassen, da sie – klar – von den Nutzern erzeugt werden. Naht mit diesem Informationsverlust das Ende der Online-Werbung, dem kommerziellen Internet? Mitnichten!

Eine Möglichkeit, um die Taxonomie zurückzuerlangen, ist die Nutzung von Tags. Das Tagging selbst bietet unschlagbare Vorteile gegenüber herkömmlichen Taxonomien, da es in Schlagworten viel mehr Metainformation zum Inhalt transportieren kann als Standard-Kategoriensysteme. Für die Interessenaffinitäten sind von Nutzern vergebene Tags zudem wesentlich aussagekräftiger als geklickte Inhalte.

So weit, so schön. Doch was passiert, wenn ein Blogbeitrag gar nicht getaggt wurde? In diesem Fall (und nun kommen wir zum nugg.ad-Bezug) setzen wir ein Tool zur automatischen Termextraktion ein. Es analysiert die Inhalte automatisch und generiert inhaltlich passende Tags, die dann in die Taxonomie überführt werden.

Das in Kooperation mit dem Max Planck Institut für Informatik entwickelte Tool ermöglicht es, alle textbasierten Formen des nutzergenerierten Contents voll automatisiert zu kategorisieren. Als Konsequenz daraus ist es nur logisch, auch private und (semi-)professionelle Websites mit einer kosteneffizienten Vermarktung am Erfolg ihrer Inhalte teilhaben zu lassen.

Mit dem nugg.ad Tool ist es uns gelungen, auch im Bereich der kleinen und mittelgroßen Onlineangeboten eine Vermarktbarkeit von Online-Angeboten herzustellen. Nicht nur die fehlende Taxonomie der Inhalte wird mit dem nugg.ad-Tool abgefangen. Im Bereich der Community-Angebote ist in Kombination mit dem nugg.ad Predictive Behavioral Targeting eine Vielzahl weiterer Features möglich, wie beispielsweise eine verbesserte Matchingfunktion der Community-Mitglieder, eine verbesserte Discovery von Themen anderer Nutzer und so weiter.