Market news & Co.

Posted: März 10th, 2008 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , | 1 Comment »

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In lockerer Folge an dieser Stelle ein Potpourri von Neuigkeiten aus unserem Marktumfeld – nice to know bis hilfreich für alle, die sich nicht kontinuierlich durch den (online & print) Blätterwald wühlen . Read the rest of this entry »


Zeitenwende

Posted: November 12th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , , | 3 Comments »

So ist das Ergebnis einer globalen IBM-Umfrage mit dem Titel „The End of Advertising as We Know It“.

Auszug:
…it anticipates more changes at work in the next five years than have occurred in the past 50 years. Traditional advertising players risk major revenue declines as budgets shift rapidly to new, interactive formats, which are expected to grow at nearly five times that of traditional advertising. To survive in this new reality, broadcasters must change their mass audience mind-set to cater to niche consumer segments, and distributors need to deliver targeted, interactive advertising for a range of multimedia devices. Advertising agencies must experiment creatively, become brokers of consumer insights, and guide allocation of advertising dollars amid exploding choices. All players must adapt to a world where advertising inventory is increasingly bought and sold in open exchanges vs. traditional channels and…interactive advertising paired with consumer analytics provides compelling knowledge of who viewed and acted on an ad rather than estimates of impressions…

und weiter mit einigen interessanten Details:

– execs are planning on moving about 30 percent of their ad spend from traditional agencies to online ad exchanges within the next five years.
– Two-thirds of execs believe 20 percent of ad revenue is expected to move from media channels based on impressions, to rates based on actions, such as click-thru rate
– 40 percent of the 2,400 consumers and all 80 advertising executives surveyed found ads during an online video segment more annoying than any other format (banners etc.).

Natürlich ist -wie in den USA üblich- ein Buch entstanden, gleichzeitig gibt es jedoch eine Zusammenfassung (28 Seiten) als free download.
Die Studie gibt einen recht guten Überblick zum Stand der Dinge, z.B. auch für die neuen Bereiche video ads und mobile ads. Die alte „Mother Blue“ hat sich wirklich gemausert – spielt auf der Linux-Klaviatur, bewegt sich hin zu den 3D-Welten (Linden Lab) usw. ist wahrhaftig auf dem Weg weg vom „alten Eisen“, dahin wo die Musike spielt – online.


Web 2.0 Trend Map 2007

Posted: August 27th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Web 2.0 Trend Map 2007

Netter U-Bahn Plan -:)
The 200 most successful websites on the web, ordered by category, proximity, success, popularity and perspective.
PS:
„The 25 Sites We Can’t Live Without“. Alle Jahre wieder…gibts in der Times die coolsten US-websites
Anbei -der Ordnung halber- ein deutsches Pendant aus der Jugendredaktion der SZ


The best stats you’ve ever seen

Posted: Juli 27th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: | Kommentare deaktiviert für The best stats you’ve ever seen

Eine Auswahl innovativer Präsentationen aus der Welt der Statistik. Alter Schwede! Mein Favourit ist Seth Godin.
Wer sich ein wenig vertiefen will in die Welt der „information aesthetics
Gut finde ich die google ahhhhhh bzw. argh spelling statistics -:)


Markenwerbung nur in kontrollierten Umfeldern, gell…

Posted: Juli 8th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , | 3 Comments »

Es wird ja unheimlich viel darüber gesprochen wie schwierig es doch ist Markenartikler von der Werbung in „user generated content“ zu überzeugen weil das ja so schwierige und unkontrollierbare Umfelder sind.

Bin gerade auf einer sehr renommierten Online-Website auf ein Beispiel gestossen das brutal zeigt wie naiv es ist zu glauben dass in „professionellem“ Content alles safe wäre…

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Thomas von der Post, Onlinewerbung und die Neonazis

Posted: Juni 7th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , , , | 3 Comments »

Gerade habe ich einen aufgeregten Artikel aus der Netzeitung unter der Überschrift „Gottschalk im Netz neben Neonazis“ gelesen und dabei festgestellt, dass offensichtlich weder der Redakteur noch die Unternehmen Deutsche Post und O2, um die es geht, das Internet so richtig verstanden haben. Aufreger ist, dass Onlinewerbung für beide Unternehmen in einem rechtslastigen Umfeld unter der Toplevel-Domain irgend einer Insel im Südpazifik aufgetaucht ist. So heißt es unter anderem: Eine zweifelhafte Frucht der Globalisierung besteht darin, dass diese Seiten sich unter anderem durch Werbung renommierter Marken finanzieren. Die zugehörigen Konzerne wissen oft gar nicht, wie ihnen geschieht…“ Mir kommen die Tränen.

So ein Unsinn! Werbetreibende akzeptieren gern, dass jeder Dödel ihre Produkte kauft, egal ob schwarz, rot oder auch braun. Dazu werden – ganz traditionelle Mediaplanung – der Form nach korrekte Umfelder gebucht, wobei egal ist, ob ein braver Spießbürger oder ein Jogginghosen tragender Neonazi dumpf vor der Glotze sitzen, so lange sie nach Alter und Geschlecht nur zur Zielgruppe gehören.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde es nicht lustig, wenn sich Naziseiten mit Werbung finanzieren. Aber schütten wir doch nicht gleich das Kind mit dem Bade aus. Dass Unternehmen im Internet an Kontrolle verlieren, ist unvermeidlich. Böse sind nicht die Globalisierung, nicht das Internet, nicht die Onlinewerbung nicht der Vermarkter. Böse sind Nazis, Kinderschänder und andere Lumpen. Und wenn Post und Mobilfunk in diesem Umfeld nicht stattfinden wollen, dann sollten sie am besten überhaupt nicht mehr werben, ihre Shops in brandenburgischen Plattenbausiedlungen schließen und zusätzlich zur SCHUFA bei Vertragsabschluss die Gesinnung abfragen. Dass dem nicht so ist, habe ich erst neulich wieder erlebt, als ich mich spätabends auf dem Nachhauseweg still und ängstlich an einer einsamen DHL-Packstation vorbeischlich, in deren Umfeld unter einem rot-gelben DHL-Logo sturzbesoffene Glatzköpfe rumpöbelten.

Soll ich jetzt aus politischen Gründen keine Pakete mehr verschicken?

Nachtrag: Keine Naziseite kann sich ernsthaft durch Werbung finanzieren. Der TKP (Tausenderkontaktpreis) in solchen Ramschumfeldern liegt üblicherweise unter einem Euro. Und wenn jetzt wirklich mal 1000 Leute (1 €?) auf dieser Mistseite waren, so dürfte das vor allem dem erwähnten Artikel geschuldet sein. Qualitätszielgruppen und -umfelder kosten nun mal mehr, hätten aber das Problem vermieden. Das war die Sache den Werbetreibenden und Agenturen aber wohl nicht wert. Hauptsache Masse, Hauptsache billig – es ist zum Speien.


Web-”Blüten”

Posted: April 10th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Web-”Blüten”

Braucht keiner, klappt aber?
http://www.onethousandpaintings.com
Wer kauft z.B. „seine“ Zahl 1 für 5000 $??

oder
http://www.design-the-time.com

Mal sehn, ob die Beispiele „vom Pixel zum Millionär“ immer noch klappt…


Warum Targeting sogar besser funktionieren kann als Umfeld

Posted: März 28th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, How to discover the nuggets?, Targeting | Tags: , , , | 1 Comment »

Gerade ist mir die aktuelle Ausgabe der CACM in die Hände gefallen. Dort wird unter dem Titel „The Effects of Online Advertising“ eine spannende Studie vorgestellt (http://acm.org/cacm/toc/2007/march_toc.html) die sich der Frage widmet ob das Einblenden von Ads die Bindung und Rückkehrwahrscheinlichkeit der User negativ beeinflusst. Sieht schlecht aus, insbs. für böse Formen wie pop-under etc. Die Bereitschaft die Seite wiederaufzusuchen sinkt teilweise um 11%.

Was aber fürs Targeting eine viel interessantere Erkenntnis ist war eigentlich nur ein Nebenergebnis dieser Studie: nicht-kongruente, also nicht kontextuell ins Umfeld passende Ads lenken weniger von der Erinnerung an den Site-Inhalt ab und werden sogar besser erinnert als kontextuelle Ads! Das ist eine echte Steilvorlage fürs Targeting, denn hier wird ja genau nicht kontextuell sondern nach den Interessen des Users _ausserhalb_ des Kontextes Werbung geschaltet. Und es gibt tatsächlich auch schöne Ergebnisse (eigene Studien) die nahelegen, dass Targeting sogar besser funktionieren kann als kontextuelle Werbung.

Wenn man jetzt die durchschnittlichen TKPs von hochpreisigen Umfeldern mit Run-of-Site TKPs vergleicht wird schnell klar welch ungeheures Potential im Targeting steckt…