data viz

Posted: Juli 16th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für data viz

Obwohl es fiktive Daten sind, eine eingängige Visualisierung gerade für Manager:
A prototype tool that visualizes the online user behavior on the coca cola brand websites. The design objective consisted of comparing the various websites with each other by a „fun“, animated visualization of real-time information based on various web statistics & customer relations databases.

PS: Uta, liest du eigentlich den nugg.ad blog?


Humor & Werbung

Posted: Juni 29th, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , | Kommentare deaktiviert für Humor & Werbung

Wie, wofür & warum geht das zusammen/wirkt wann bei welchen Adressaten…das sind hier nur einige der Fragen die im Raume standen. „People don’t buy from clowns“ gab der Werbefachmann Claude Hopkins in den 1960er Jahren prägnant die vorherrschende Meinung von Werbefachleuten zu humorvoller Werbung wieder.Ergo musste es wissenschaftlich -mit DFG-Förderantrag– geklärt werden. Die in korrektem Sprech formulierte Projektbeschreibung für die auf 2 Jahre angelegte Metaanalyse gibt da schon einiges her -:).

PS: nun sollten wir? also die Konumenten-Eigenschaft Humor in unsere Profile einbauen…


Grossartige Werbung, wirklich

Posted: Mai 3rd, 2007 | Author: | Filed under: nugg.ad | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für Grossartige Werbung, wirklich

Heute wird im Werbeblogger auf diese fantastische neue Kampagne von 20th Century Fox hingewiesen:

Das Kampagnenbeispiel gibts hier: http://www.boreme.com/boreme/funny-2006/angry-german-kid-p1.php

Mutige stellen den Lautsprecher an und öffnen die Bürotür. Und dann durchhalten! Man kann bei dem Spot auch schön darüber sinnieren wie schön es ist Kinder zu bekommen und warum man die früh mit den neuen Medien in Kontakt bringen sollte. Und dass Computerspiele dem Aggressionsabbau dienen. Und und und…

Generell ist das Dilemma auf das hier hingewiesen wird natürlich auch dramatisch – für uns im Besonderen. Werbung im Internet muss nicht nur besser an die richtige Zielgruppe kommuniziert werden usw. – sie muss auch besser werden. Zielgruppenspezifischer, adäquater. Internet-Werbung folgt einfach noch viel zu stark dem Duktus der klassischen Kampagne und dem one size fits all Muster. Die dramatischste Verbesserung liesse sich mit Behavioral Targeting dann erzielen, wenn es eine viel grösser Vielfalt in der Kreation gäbe, viele zielgruppenspezifische Motive, Werbemittel, Platzierungen. Dann fängt das Spiel an spannend zu werden (und man kann an dem Jungen in dem Spot sehen was passiert wenn ein Spiel richtig spannend wird…).


Buchempfehlung: The Online Advertising Playbook

Posted: Mai 2nd, 2007 | Author: | Filed under: Berlin, San Francisco & El Dorado, Found today, Targeting | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Buchempfehlung: The Online Advertising Playbook

Gestern habe ich auf der ad:tech ein lesenswertes Handbuch zum Thema Onlinewerbung erstanden. Das 300-Seiten-Werk riecht noch nach Druckerpresse, kommt es doch erst am 30. April offiziell in den Buchhandel. Ausführlich behandelt werden unter anderem die Themen Targeting und Online Audience Measurement. Amerikanisch locker, dabei aber solide geschrieben und mit zahlreichen Case-Studies versehen, ist die Lektüre einfach, ja fast entspannend dabei aber durchaus bildend. „selecting the right audience is a much larger driver of online campaign performance than is … creative theme“. Yeaahhh!

The Online Advertising Playbook: Proven Strategies and Tested Tactics from the Advertising Research Foundation von Joe Plummer, Taddy Hall, Robert Barocci. Erschienen 2007 bei Wiley & Sons, ISBN: 978-0470051054. Für etwa 32 € über Amazon.de auch in Deutschland erhältlich.


99.9% der Werbung erreicht Ihr Ziel nicht…?

Posted: April 6th, 2007 | Author: | Filed under: Found today, nugg.ad | Tags: , , | Kommentare deaktiviert für 99.9% der Werbung erreicht Ihr Ziel nicht…?

In einem interessanten Bericht hat Doubleclick ein paar Globalwerte für die Klickraten unterschiedlicher Werbemittel veröffentlicht (bin durch das Firstmedia-Blog darauf gestossen). Eigentlich geht es darin um die Erkenntnis, dass Video-Ads besser funktionieren als klassische Banner-Ads. Aber was heisst das schon – die Klickraten lassen sich von sonst üblichen 0.1-0.2% auf 0.32% steigern. Ich finde es immer wieder unglaublich wie sensationell niedrig die Klickraten klassischer Online-Werbung doch sind. Da wird einem jedesmal von neuem klar, dass a) CPc Modelle für viele Werbeträger schlicht killing wären und b) CPc Modelle sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss sind wenn es um die Frage der Wirksamkeit von Online-Werbung geht.

Man kann sich sicherlich leicht mit den Fachleuten darauf einigen, dass Werbung auch wirken kann wenn sie nicht geklickt wird. Aber die Macht dieser einfach verfügbaren Klickraten ist halt schier nicht zu brechen – jeder kennt sie, jeder bekommt sie, Klickraten sind die Wirksamkeitswährung der Online-Werbung. Obwohl das vielleicht dumm ist.

Auf der anderen Seite sollte man nicht versuchen einfach – wie in anderen Medien üblich – nebulös zu argumentieren im Sinne von „seien Sie sicher, die Werbung wirkt schon“… Es ist eine grosse Stärke des Internet, dass es einen Rückkanal und totale Messbarkeit gibt. Man müsste versuchen qualitative measures aus dem Bereich Werbewirkung sehr viel leichter verfügbar zu machen, standardisiert, vergleichbar und so glaubwürdig wie Klickraten. Damit wäre der Online-Werbung ein riesiger Dienst erwiesen. Ob man diese Vereinfachungsleistung allerdings von den Marktforschern (die bisher für Werbewirkungsmessungen zuständig sind) erwarten darf? Ich glaube nicht…